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  • Author or Editor: Johann Ev. Hafner x
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Die Engel im Christentum in Gegewart und Geschichte
Die Bereitschaft, an Geistwesen zu glauben, nimmt in der jüngeren Vergangenheit stark zu – der Gottesglaube hingegen ab. Das Buch legt dar, wie Engel heute in der Philosophie, in der Esoterik (Spiritismus) und der Kommunikationstheorie in verfremdeter Form weiterleben. Die Entwürfe der großen Theologen Rahner und Barth haben Mitte des 20. Jahrhunderts noch versucht, moderne Weltsicht und Glaube an überirdische Wesen zu versöhnen. Sie antworten damit auf die Abschaffung der Engel in der Aufklärung (Kant und Schleiermacher) als unnötiges, abergläubisches Beiwerk. In den theologischen Werken des Mittelalters (Thomas, Hildegard) nahm die Engellehre mehr Raum ein als alle Ausführungen zu den übrigen Kreaturen. An den Engeln wurde die Frage nach einer idealen Schöpfung behandelt, zugleich aber zu phantastisch anmutenden Systemen ausgearbeitet. Die Basis hierfür waren die Lehren des Augustinus. Das NT schöpft vor allem aus zwei Vorstellungskreisen, den Mittlergestalten der Henochbücher und dem Gottesboten aus Genesis. Das frühe Christentum (Gnosis, Origenes) musste sich erst klar werden, welche Rolle Engel im Verhältnis zu Christus spielen, den man zeitweise für Michael hielt. Vor allem der Hebräerbrief bezieht hier Stellung, dass der Gottessohn über den Gottessöhnen steht. Das Buch vertritt die These, dass im Christentum der Glaube an einen Hochgott immer von der Vorstellung nichtgöttlicher Transzendenzen begleitet war und dass dies gute theologische Gründe hat.
Gott bewegt die Menschen. Wer aber ist der Gott, der den christlichen Kulturkreis bis heute bestimmt?

Auskunft darüber gibt die Bibel: Gott ist Liebe. Dies ist die wohl schönste Definition Gottes und der Grundsatz der christlichen Welt. Die vorliegende Gotteslehre zeigt, wie ausgehend von der geistigen Situation des beginnenden 21. Jahrhunderts ein Zugang zu dem Gott gefunden werden kann, der zugleich Gott und Mensch, Ewigkeit und Zeit, Einheit und Dreieinigkeit ist. Dabei werden die Grenzen zwischen Theologie und Philosophie, zwischen den Konfessionen, aber auch zwischen dem Glauben und der säkularen Welt überschritten. Der dreieine Gott zeigt sich dabei als das Movens unserer Geschichte. Die spekulative Theologie, das moderne Denken und die Dekonstruktion des Christentums sind bedingt durch die Heilige Schrift. Gott bewegt die Menschen - gegenwärtig.
Armutskonzepte der franziskanischen Ordensfamilie vom Mittelalter bis in die Gegenwart
Mehr als Armut provoziert freiwilliges Armsein. Von der Antike bis heute ist selbst gewählte Armut ein leitendes Handlungsmodell, prägt das »einfache Leben« das abendländische Mönchtum.
Einzigartig verbindet sich freiwillige Armut als Anspruch wahrer Nachfolge Christi mit dem italienischen Kaufmannssohn Franziskus von Assisi, seiner Gefährtin Klara von Assisi und der von ihnen ins Leben gerufenen Gemeinschaften. Seitdem steht die franziskanische Bewegung vor der Herausforderung, das ursprüngliche Armutsideal zu tradieren und zeitgemäß neue Anforderungen darin aufzunehmen.