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in Archiv für katholisches Kirchenrecht

Zusammenfassung

Rechtsvergessenheit, ignorantia iuris, begegnet in der Kirche auf vielfältige Weise. Ausgehend von LG 5, 2, wonach die Kirche Keim und Anfang des göttlichen Reiches der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens sein soll, werden drei Thesen zur ignorantia iuris entwickelt. So wird zuerst gezeigt, dass das Konzil ohne Kirchenrecht belanglos bleibt. Als zweite These wird dargelegt, dass die Rechtsvergessenheit das Ziel der Kirche gefährdet. Und mit der dritten These wird deutlich, dass eine Kirche, die Schwache vor Willkür schützen will, auf die gute Kenntnis des Rechts und auf seine barmherzige Anwendung angewiesen ist.

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Zusammenfassung

Die Reform der Römischen Kurie sowie der Apostolischen Konstitution Pastor Bonus wurde von Papst Benedikt XVI. eingeleitet und wird von Papst Franziskus fortgeführt. Bislang sind vor allem strukturelle Veränderungen der Kurie erkennbar. Diese beziehen sich zum einen auf den Bereich der Güter- und Finanzverwaltung, zum anderen haben sie zu einer Reduzierung der Anzahl der Päpstlichen Räte geführt. Eine Therapie für die von Franziskus diagnostizierten Krankheiten der Kurie ist in den strukturellen Änderungen noch nicht zu erkennen.

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