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In: Hegemonie und autorisierende Verführung
In: Hegemonie und autorisierende Verführung
In: Ver-antwortung
In: Pädagogische Reform im Horizont der Globalisierung
In: Leistung
In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik
Author: Alfred Schäfer

This paper’s point of departure is that modernity reflects its contingency in the medium of childhood. It is here that modernity assigns the (impossible) task to education of respecting the space of possibilities inherent to ›childhood‹ and transforming these possibilities into a better reality. On the one hand, this leads to an irresolvable problem of educational justification – problems that can only be dealt with the help of rhetorical constructions. On the other hand, the sovereignty of childhood, which is indeterminable and not bound to rationality, has to become educationally represented in order to demonstrate its legitimacy – a construct that can never be adequately represented. This problematic relation of sovereignty and representation is connected to questions of democracy theories.

In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik
Author: Alfred Schäfer
Die Frage des Verhältnisses von Bildungstheorie und Bildungsforschung stellt eine aktuelle Herausforderung dar. Das hier entwickelte Verfahren der Diskursanalyse wird als Möglichkeit verstanden, die Fronten einer kategorialen Möglichkeitsreflexion und einer empirischen Wirklich-keitsproduktion, von Bildungstheorie und Bildungsforschung zu unterlaufen.
Untersucht werden wechselseitige Fremdheitserfahrungen von Touristen und Einheimischen im Land der Dogon (Mali). Dabei kommt die Bildungskategorie ebenso auf den Prüfstand wie die Vorstellung einer identifizierbaren und rationalisierbaren Wirklichkeit: Eigenes und Fremdes wer-den zum Problem. Zwischen der Heterogenität individueller Performativität und der hegemonialen Ordnung des Sagbaren, die die analysierten Erfahrungsdiskurse strukturieren, öffnet sich ein (nur) möglicher Raum der Themati-sierung von 'Bildung'.
Author: Alfred Schäfer
Individualität, Selbstbestimmung, Identität mit sich selbst – diese Konzepte verweisen auf das Verhältnis des Menschen zur Gesellschaft. Mit ihnen beerbt die moderne Fassung des Pädagogischen eine uralte Fragestellung: diejenige nach dem Ort der Subjektivität, die in ihren sozialen Einbindungen nicht aufgeht. Antworten auf diese Fragen hatten ihren Ort in kultischen Inszenierungen – etwa der Initiation – oder in metaphysischen oder religiösen Vergewisserungen, die diese Subjektivität an einen jenseitigen Grund zu binden versuchten. Dass diese Herkünfte in die Entstehung des pädagogischen Raums münden, liegt daran, dass die transzendenten Verortungsbemühungen der Subjektivität in der entstehenden Moderne nicht mehr möglich erscheinen. Zugleich aber erweist sich auch das Programm der Aufklärung, eine Selbstgründung des souveränen Subjekts, als undurchführbar. In der Reaktion auf diese Problemlage wird das Pädagogische bei Rousseau, Schiller, Humboldt, Herbart und Schleiermacher hervorgebracht: als Entwurf sakralisierter Möglichkeitsräume.