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In: Globale Machtkonflikte und Kriege
In: Dynamiken der Gewalt
Soldaten im Spiegel von Biographien, Memoiren und Selbstzeugnissen
Militärs waren und sind beliebte Objekte für Biographen. Auch sie selbst haben mit ihren Memoiren Geschichte geschrieben. Ihre Biographien, Memoiren und Selbstzeugnisse – Tagebücher, Briefsammlungen usw. – sind konstituierende Teile einer bemerkenswerten militärischen Erinnerungskultur. Um ihren Erkenntniswert geht es in diesem Buch. An individuellen Beispielen wie etwa Tilly, Moltke d. J. oder Erich Raeder und an kollektiven wie der 'Legion Condor', der spanischen 'Blauen Division', die 1941–1943 an der Ostfront eingesetzt war, oder dem Auftreten von Wehrmachtgenerälen in der Wiederbewaffnungs-debatte nach dem Zweiten Weltkrieg zeigen 18 Beiträge aus deutscher und internationaler Perspektive, wie fruchtbar ein methodisch reflektierter biographischer Zugriff nicht nur für die Militärgeschichte sein kann.
Festschrift für Stig Förster zum 65. Geburtstag
Diese Festschrift ist dem Historiker Stig Förster gewidmet, der sich insbesondere in der modernen Militärgeschichte und der Imperialismusforschung einen Namen gemacht hat.
Mit der Betonung globaler Prozesse und dem Einbezug außereuropäischer Akteure nahm Förster bereits zu Beginn der 1990er Jahre einige der Kernelemente der Globalgeschichte vorweg. In diesem Band werden seine beiden Forschungsgebiete durch namhafte Autorinnen und Autoren zusammengebracht. Im Zentrum stehen Kriege und Machtkonflikte in ihren globalen Dimensionen. Diese werden nicht nur als Auseinandersetzungen zwischen Staatsoberhäuptern und ihren Armeen verstanden, sondern in ihrem jeweiligen gesellschaftlichen Umfeld situiert.
Krieg im Spannungsfeld von Politik, Ideologie und Gesellschaft
Die Festschrift zu Ehren des Militärhistorikers Bernd Wegner versammelt Aufsätze und Essays von Freunden und Kollegen, die sich im Kern mit Krieg und Gewalt in der Neuzeit im breiten Spannungsfeld von Politik, Ideologie und Gesellschaft beschäftigen.
Die Beiträge knüpfen bewusst an Forschungsinteressen und -entwicklungen an, die Bernd Wegner im Laufe der letzten drei Jahrzehnte vorangetrieben und dabei wesentlich beeinflusst hat. Der Band nimmt wesentliche und in der Forschung intensiv debattierte Fragen aus den Komplexen Krieg, Frieden, Staatenkonflikte und -beziehungen in der Neuzeit auf. Essayistisch gehaltene Gesamtschauen zu neueren Entwicklungen in der Militärgeschichte und der Geschichte internationaler Beziehungen stehen dabei originären Skizzen jüngerer Forschung und Erkundungen neuartigen methodologischen Terrains gegenüber.