Search Results

Beiträge zur Katholizismusforschung und zur neueren juristischen Wissenschaftsgeschichte
Gibt es Beziehungen zwischen dem deutschen Katholizismus als gesellschaftlichem Phänomen und der Rechtswissenschaft? Gibt es Prägungen von in der Jurisprudenz tätigen Persönlichkeiten aus ihrer Zugehörigkeit zum Katholizismus? Wie wird im Katholizismus über Recht und Staat, insbesondere in bezug auf deren Grund und Grenzen, gedacht? Das sind die Hauptfragen, die für diesen Sammelband leitend sind. Die Arbeiten – zwischen 1973 und 2001 entstanden – werden in ihrer ursprünglichen Fassung präsentiert, angereichert lediglich durch bibliographische Ergänzungen. Erstmals wird eine Stellungnahme zum Naturrechtsproblem aus dem Jahre 1984 veröffentlicht, vor allem aber werden aufschlussreiche Briefe von Ernst Friesenhahn, Karl Peters und Hermann Mosler publiziert, die als persönliche Zeugnisse die Grundprobleme konkret sichtbar werden lassen. Die Briefe beziehen sich auf den 1976 beim 100-jährigen Jubiläum der Görres-Gesellschaft gehaltenen Vortrag des Verfassers, der dem Ganzen den Titel gegeben und der das Thema erstmals in dieser Form in Angriff genommen hat.
In: Entwicklungstendenzen des Staatskirchen- und Religionsverfassungsrechts
Historische Rechtsforschung und geschichtliche Rechtswissenschaft
Die Rechtsgeschichte durchläuft eine schwierige Zeit. In der Wissenschaft vom geltenden Recht schwindet zunehmend die Erkenntnis, dass Recht etwas historisch Entstandenes ist. Rechtshistorische Lehrstühle sind zunehmend von Streichungen bedroht. Dieser Band will einen Einblick in die aktuelle Forschung zur Rechtsgeschichte geben und zugleich einen Beitrag zu ihrem Selbstverständnis leisten. Unter dem Konzept einer „integralen Rechtsgeschichte“ sind sowohl Historiker als auch Juristen und Rechtshistoriker beteiligt. Aus dem Inhalt: Pio Caroni: Blicke über den Gartenzaun. Von der Beziehung der Rechtsgeschichte zu ihren historischen Nachbarwissenschaften Christof Dipper: Geschichtswissenschaft und Rechtsgeschichte Martina Henze: Gesetzgebung und Einzelhaft im 19. Jahrhundert. Die ersten Gesetze zum Strafvollzug in Baden und Bayern Claudia Schöler: Kodifikationsgedanke und deutsche Rechtseinheit in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Louis Pahlow: Monopole oder freier Wettbewerb? Zur Bedeutung des „Licenzzwangs“ für ein einheitliches Patentrecht im Deutschland des 19. Jahrhunderts
Der Westfälische Friede von 1648 war ein Meisterwerk der europäischen Diplomatie. Er beendete den Dreißigjährigen Krieg und stellte die politischen, konfessionellen, rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland und weiten Teilen Europas auf dauerhaft wirksame Grundlagen. Konrad Repgen bietet in diesem beeindruckenden Band einen umfassenden Überblick zur Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens. Darüber hinaus zeigt er die Entwicklungslinien von der Welt des 17. Jahrhunderts bis zu den politischen Herausforderungen der neuesten Geschichte auf.
Ausgewählte begrifflich-systematische, historische, gegenwartsbezogene und biographische Beiträge
Die Aktualität des Staatskirchen- und Religionsverfassungsrechts ist ungebrochen, was interdisziplinäre Diskussionen über Kruzifixe in Klassenzimmern und Gottesbezüge in Verfassungen zeigen. Das Werk versammelt daher Beiträge von Juristen, Theologen und Historikern. Der Schwerpunkt liegt auf aktuellen Themen wie dem Staatskirchen- und Religionsverfassungsrechts im Föderalismus und auf europäischer Ebene. Zudem werden Fragen des 19. und 20. Jahrhunderts behandelt. Abgerundet wird das Werk durch biographische Bei-träge zu namhaften Staatskirchenrechtlern.