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Zusammenfassung

Kindgerechte Bildung von Anfang an ist in den letzten Jahrzehnten zu einem zentralen Auftrag für pädagogische Fachkräfte im Elementarbereich geworden. Auch die naturwissenschaftlichen Themenbereiche gewinnen an Bedeutung. Die damit verbundenen Herausforderungen werden in diesem Beitrag vor dem Hintergrund des notwendigen Kompetenzaufbaus im Rahmen pädagogischer Qualifizierungen diskutiert. Ein didaktischer Zugang zur Förderung der Neugier der Kinder, aber auch der Lernfreude der angehenden Fachkräfte, ist das Forschende Lernen. Konzepte und Chancen der Umsetzung Forschenden Lernens in pädagogischen Studiengängen und Ausbildungen werden hier dargestellt. Anhand des hier vorgestellten LuPE-Unterrichtskonzeptes werden Möglichkeiten zur kompetenzorientierten Implementierung der naturwissenschaftlichen Bildung in der Ausbildung angehender frühpädagogischer Fachkräfte aufgezeigt. Dieser Beitrag zeigt auf, wie Forschendes Lernen und kompetenzorientiertes Lehren sowohl in der Ausbildung als auch im Studium pädagogischer Fachkräfte erfolgsversprechende Zugänge zur frühen naturwissenschaftlichen Bildung eröffnen können. Lehrende und Lernende stehen zwar im Fokus der Darstellung, das Ziel pädagogischer Qualifikationen bleibt jedoch die professionelle Umsetzung kindgerechter, früher, alltagsintegrierter Bildung für alle Kinder von Anfang an.

Teile des vorliegenden Beitrages stammen aus der Bachelorarbeit von Anna Mues. Diese wurde am 28. Mai 2018 zur Erlangung des Abschlusses „Bachelor of Arts – Staatlich anerkannte Kindheitspädagogin“ an der Katholischen Hochschule Paderborn eingereicht.

Die Autorinnen danken Frau Dr. Eva Born-Rauchenecker für hilfreiche Rückmeldungen zu früheren Versionen dieses Manuskripts und Jörg Lackner für das hilfreiche Lektorat.

In: Forschendes Lernen in Arbeitsfeldern der Kindheitspädagogik
Grundlagen – Ansätze – Praxen
Nicht für die Hochschule, sondern für das Leben lernen wir! Diese schon 2000 Jahre alte Forderung Senecas nach einer lebensweltorientierten und lernerzentrierten Didaktik greift der Ansatz des Forschenden Lernens auf.
Ausgehend von der Tatsache, dass sich Lernen nicht allein von den Dozent:innen aufschlüsseln, planen und erzeugen lässt, sondern es prinzipiell von den Lernenden selber abhängt, ob und was gelernt wird, spannt der vorliegende Sammelband einen thematischen Bogen von der theoretischen Diskussion über verschiedene Ansätze und Methoden angewandter Praxisforschung im Studium bis hin zu ganz alltäglichen Fragen aus Sicht von Dozierenden, Studierenden und auch Einrichtungen der Praxis. Die hier versammelten Beiträge zeigen in Theorie, Methode und Anwendung deutlich auf, dass eine Professionalisierung von Studierenden und damit der Aufbau eines Forschenden Habitus nur mit einer (eigen)verantwortlichen Einbindung der Studierenden gelingen kann.