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Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit. Neue Horizonte der Forschung
Der Band fasst die innovativen Ergebnisse des Sonderforschungsbereichs 'Kriegserfahrungen – Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit' (SFB 437) an der Universität Tübingen in einem großen Überblick zusammen. Themen des SFB und des Buches sind die Erfahrung, Wahrnehmung und Deutung von Kriegen der Neuzeit in Europa und Nordamerika, ist der 'Krieg in den Köpfen' vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Krieg in Vietnam. Drei Felder stehen im Zentrum: der Zusammenhang von Nation, Nationsbildung und Krieg, die Interaktion zwischen Religion bzw. Konfession und Krieg sowie die Rolle der Medien und der Nachrichtenproduktion, die den 'Krieg in der Ferne' zum 'Krieg in der Nähe' schrumpfen ließ.
Von der Antike bis zur Gegenwart
Sic semper tyrannis! - So ergeht es den Tyrannen immer! Politischer Mord gehört zur Geschichte, ob in der Antike oder in der Gegenwart. Oft gewinnen die Taten als Mythos ein dauerhaftes Eigenleben. Aber Mord ist nicht gleich Mord.
Zwölf spannende Fälle politischen Mordens werden in ihren historischen und gesellschaftlichen Rahmen eingeordnet, auch mit Blick auf die unterschiedliche Wahrnehmung durch Zeitgenossen und Nachwelt. Motive und Muster ändern sich, doch ist das persönliche Charisma der Opfer vielfach eine treibende Kraft. Die politische Gewalt in Gestalt des Mordes manifestiert sich dabei in zwei Richtungen, denn nicht nur Herrscher und Politiker als Repräsentanten der Macht werden zum Ziel, sondern auch die Staatsmacht bedient sich des Mordes an Einzelnen oder an Personengruppen.
Gerade die jüngsten blutigen Ereignisse um Osama Bin Laden und Muammar al-Ghaddafi zeigen die Aktualität des Themas politischer Mord. Heldentaten oder Verbrechen? Die Antwort scheint je nach Standpunkt klar. Doch lässt sich immer so einfach Gut und Böse unterscheiden?