in Krieg und Christentum
Kriegslegitimation und Kriegserfahrung
Annähernd 700 Jesuiten dienten als Soldaten in der Wehrmacht. Im Krieg Hitlers führten sie ihren eigenen, 'katholischen' Krieg. Ein unerwarteter Einblick in ein bisher unbekanntes Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Der Jesuitenorden machte der Autorin die bisher gesperrten Akten zugänglich. Auf der Basis Tausender von Feldpostbriefen analysiert sie, wie diese Soldaten den Krieg legitimierten und erfuhren, wie die milites Christi sich selbst und den Gegner sahen (z. B. 'Juden' als 'Bolschewisten' und 'Kommissare').
München zwischen kulturellem Pluralismus und "Hauptstadt der Bewegung"