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In: Grenzen – der demokratische Rechtsstaat und die Herausforderung der Migration
In: Crowdworking und Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt
In: Soziale Marktwirtschaft in der Europäischen Union
In: Nächstenliebe oder Gerechtigkeit?
In: Interdisziplinarität der Christlichen Sozialethik
In: Gerechtigkeit in der modernen Arbeitsgesellschaft und Tarifautonomie
In: Den Kapitalismus bändigen
In: Die christliche Liebe in der katholischen Kirche
Das deutsche Konsensmodell Soziale Marktwirtschaft ist in die Kritik geraten und mit ihm auch zwei seiner Hauptakteure: die Sozialpartner, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände. Ihnen wird der Vorwurf gemacht, in ihren Tarif-abschlüssen Verträge zu Lasten Dritter zu schließen – zu Lasten vor allem der Arbeitslosen und damit auf Kosten des Gemeinwohls. Diesem Vorwurf geht die Untersuchung nach. Sie nimmt dazu nicht nur die Geschichte und die aktuelle Gestalt der Tarifautonomie in den Blick, sondern fragt auch nach den Strukturen der modernen Arbeitsgesellschaft, vor allem den Gründen und Folgen des drängenden Problems der Massenarbeitslosigkeit. Unter der genuin sozial- ethischen Perspektive der Beteiligungsgerechtigkeit wird die Tarifautonomie gegen Fundamentalkritik verteidigt und die Diskussion über eine Reform des Tarifrechts bzw. eine Flexibilisierung der Tarifpolitik differenziert beurteilt.