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  • Author or Editor: Ayatollah Ghaemmaghami x
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In: Trinität - Anstoß für das islamisch-christliche Gespräch
In: Glaubensgewissheit und Gewalt
Eschatologische Erkundungen in Islam und Christentum
Die Glaubensvorstellungen von »Letzten Dingen« bleiben über die konfessionellen Grenzen hinweg ein brisantes Thema; denn nicht selten bieten Jenseitsvorstellungen und Vollendungsgewissheiten den Anlass für Gewalt gegen »die Ungläubigen«. Was kann ein gemeinsamer Blick von Christen und Muslimen auf die jeweiligen Eschatologien und die damit verbundenen Ausgrenzungs- oder Legitimationsstrategien zeigen?
Eschatologische Gewissheiten sind heute fraglich geworden, die ihnen zugrunde liegenden Vorstellungen erscheinen vielen Menschen nicht mehr plausibel. Provozieren Eschatologien gerade deshalb zur Gewalt, um am Ende ihrer verpflichtenden Geltungskraft doch noch ins Recht gesetzt zu werden? Oder verwunden gerade die Eschatologien die Letztgewissheiten der Allzusicheren? Wie steht es heute um die Bedeutung der Vollendungsgewissheit für muslimische und christliche Glaubensidentität?
Das Gottesbild stellt in jeder Religion den Ausgangspunkt und das Zentrum für theologische Auseinandersetzungen mit den eigenen Glaubensinhalten und der Verhältnisbestimmung zu anderen Religionen dar. In Bezug auf andere Religionen – auch und besonders im christlich-muslimischen Gespräch – ist das Gottesbild immer wieder der zentrale Punkt, um die Differenzen zwischen den Religionen herauszustellen. Vor allem an das Christentum entstehen in diesem Zusammenhang Anfragen, wie sich das Bekenntnis zu einem dreifaltigen Gott und damit das Festhalten an der Trinität als konkreter Monotheismus ausweisen lässt. Aber auch für den Islam stellen sich eine Reihe von Fragen, die ausloten, wie man aus muslimischer Sicht die spekulativen Probleme lösen kann, auf die die Trinitätstheologie eine Antwort geben möchte.