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Emmanuel Levinas - Elemente seines Denkens
Phänomenologie versteht sich als Ursprungwissenschaft: Rückgang in erste unhintergehbare Einsichten des Denkens. Als Phänomenologe, der über eine reine Bewusstseinsphänomenologie zu einem sich in das tatsächlich gelebte Dasein inkarnierenden – und derart 'bekehrten' – phänomenologischen Denken hinausgeht, ist Levinas zu einem der wichtigsten Philosophen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geworden. Sein Denken, das wichtige Impulse sowohl der jüdischen Überlieferung wie Kants, Husserls und Heideggers aufnimmt, eröffnet in einer neuen Weise einen authentischen Zugang zu der Menschlichkeit des Menschen. Das vorliegende Werk stellt entscheidende Elemente dieses Denkens vor. Diese erlauben einer Vernunft, die sich in einem 'langen und geduldigen Hinschauen auf erste Einsichten' verwirklicht, aber auch einen neuen Zugang zu dem, was das religiöse Verhältnis in Wahrheit meint. Der Verfasser konnte sich nicht nur durch intensive Studien, sondern auch in einer persönlichen Nähe zu Levinas mit dessen Denken vertraut machen. 1988 widmete ihm Levinas sein Werk À l’Heure des Nations. Er ist Mitglied des Comité Scientifique, welches die 2009 beginnende Edition der Oeuvres Complètes von Levinas begleitet.
In: Angesichts des Anderen
In: Angesichts des Anderen
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