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Zum Status des "Jüdischen" in der Trinitätstheologie des 20. Jahrhunderts
Author: Bernhard Wunder
Die bis heute ausgebliebene explizite Reaktion des Trinitätsdiskurses auf die Schoa hat nun eine fundamentale These hervorgebracht, die in ihrer Spitze bereits vom selben Gott in Judentum und Christentum und damit vom gemeinsamen Ursprung des Jüdischen wie des Christlichen spricht. Ob und inwiefern der Status des Jüdischen im Trinitätsdiskurs des 20. Jahrhunderts mehr als eine Art polemische Variante der trinitarischen Gottrede darstellt, wird davon abhängen, dass die bis heute motivgeschichtliche Hermeneutik der trinitarischen Gottrede zu diskursanalytischen Perspektiven hingeführt wird. In diesen Zusammenhängen wird das vorliegende Buch einen wichtigen Beitrag leisten.
Die Rezeption des christlich-jüdischen Dialogs in der Dogmatik
Hans Herrmann Henrix: Eine Verbindung von Gemeinschaft und Urgemeinschaft: Judentum und Christentum • Susanne Sandherr: Gott im Dativ? Ein Impuls zum Zusammenhang von Theologie und Ethik im jüdisch-christlichen Gespräch (Antwort auf H. H. Henrix) • Erwin Dirscherl: Das Sprechen Gottes als personales Beziehungsgeschehen • Florian Bruckmann: Kritische Bemerkungen zu E. Dirscherl • Heinz-Josef Fabry: 'Wo war denn euer Messias.?' Die Schwierigkeit der Messiasfrage im jüdisch-christlichen Dialog • Rudolf Hoppe: Antwort auf Fabry • Erich Zenger: 'Gott hat keiner jemals geschaut' (Joh 1, 18). Die christliche Gottesrede im Angesicht des Judentums • Michael Wolter: Neutestamentliche Gesichtspunkte (Antwort auf E. Zenger) • Georg Essen: 'Und das Wort ist Fleisch geworden'. Transzendenz Gottes im Horizont des Inkarnationsglaubens • Markus Hundek: Ist eine trans-ontologische Lesart der Christologie möglich? Transzendenz Gottes im Horizont des Inkarnationsglaubens • Zusammenfassung der Diskussionsaspekte • Josef Wohlmuth: 'Geben ist seliger als nehmen' (Apg 20, 35). Vorüberlegung zu einer Theologie der Gabe • Elazar Benyoëtz: Aphorismen