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Die Chronik des spätantiken spanischen Bischofs Hydatius, eine der wichtigsten Fortsetzungen der Weltchronik des Kirchenvaters Hieronymus, liegt nun in einer kritischen Neuedition und erstmals auch in einer vollständigen deut-schen Übersetzung vor.

Hydatius ist einer der wenigen erhaltenen Zeitzeugen der wechselhaften Geschichte des Weströmischen Reichs im fünften Jahrhundert. Gerade in Bezug auf seine Heimat und seinen Wirkungsort Spanien liefert er einzigartige und wertvolle Einblicke in lokale Wahrnehmungsmuster historisch so bedeutsamer Vorgänge wie der Völkerwan-derung oder dem Zerfall der römischen Ordnung in den Provinzen Westroms. Die neu edierte und übersetzte Chronik, zusammen mit ihrer ausführlichen philologischen und historischen Kommentierung, eröffnet dem Benutzer damit ein vertieftes Verständnis für den historischen Prozess des Übergangs von der Antike zum Mittelalter in Westeuropa.
In: Gallische Chroniken
In: Gallische Chroniken
In: Gallische Chroniken
In: Gallische Chroniken
In: Gallische Chroniken
In: Gallische Chroniken
In: Gallische Chroniken
Die beiden anonym überlieferten und eng miteinander verwandten gallischen Chroniken, die nach den jeweiligen Endpunkten ihrer Berichte als »Chronik von 452« und »Chronik von 511« bezeichnet werden, befassen sich als Fortsetzungen der Chronik des Hieronymus mit der Geschichte des Weströmischen Reichs, insbesondere Galliens, im 5. Jahrhundert. Sie geben einzigartige zeitgenössische Einblicke in historisch so bedeutsame Prozesse wie die fortgeschrittene Völkerwanderung und den Zerfall des Weströmischen Reichs, die dazu führten, dass das römische Gallien sukzessive unter die Waltung germanischer Völker gelangte. In beiden Texten, die hier erstmals in einer vollständigen deutschen Übersetzung vorliegen und sowohl philologisch als auch historisch kommentiert werden, spiegelt sich damit der Übergang von Antike zu Mittelalter in West- und Mitteleuropa.
In: Chronik des Hydatius. Fortführung der Spanischen Epitome