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In den meisten Kulturen dienen Gräber als Erinnerungsorte an die Verstorbenen. Für den Umgang einer jeweiligen Gesellschaft mit dem Tod aufschlussreich ist die Betrachtung der Grabgestaltung und der Inszenierung der aus dem Leben geschiedenen Person. Der Fokus des hier folgenden Aufsatzes liegt auf der Darstellung der Verstorbenen in Wort und Bild an den Gräbern der Stadt Rom im 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. Besonderes Augenmerk liegt hier auf speziellen Grabinschriften und an Götter angeglichenen Porträtbildnissen, welche das Gedächtnis an die verstorbene Person idealisiert prägen sollten. So betonte man etwa mit schmückenden Epitheta eine gesellschaftlich typischerweise hochwertig angesehene Tugend oder Eigenschaft und porträtierte die verstorbene Person mit göttlichen Körpern und Attributen, um das Wesen und Handeln einer Person mit den Göttern mindestens in Relation zu setzen, wenn nicht gar auf eine Vergöttlichung der verstorbenen Person anzuspielen.

in Erinnerung
in Alter und Gesellschaft
in Das Mittelmeer und der Tod
Herausforderungen von der Antike bis zur Gegenwart
Die demographische Entwicklung in Deutschland bringt große Herausforderungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit sich. Der vorliegende Band thematisiert aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven die Faktoren, die für den Umgang mit einer stets älter werdenden Bevölkerung an Bedeutung gewinnen. Dazu zählen die medizinischen Aspekte und die rechtlichen Rahmenbedingungen, welche die Reaktionen auf den Bevölkerungswandel beeinflussen. Gleichzeitig wird aber auch ein umfassender Blick auf verschiedene historische Vorbilder für den Umgang mit älteren Menschen geworfen, der die Perspektive des heutigen Betrachters um mögliche Antworten aus der Vergangenheit erweitert.
in Alter und Gesellschaft
in Alter und Gesellschaft
in Alter und Gesellschaft
Studien zu Konstruktionen, Persistenzen und gesellschaftlichem Wandel
HerausgeberInnen: Christoph Michels und Clarissa Blume-Jung
„Erinnerung“ ist ebenso unverzichtbarer Bestandteil des individuellen Lebens wie kollektives Erinnern eng mit Entstehung und Zusammenhalt von Gruppen und Gemeinwesen verbunden ist. Erinnerung ist zum einen eine gesellschaftliche Herausforderung und hat sich zum anderen als lohnendes Beschäftigungsfeld für Wissenschaft und Kunst erwiesen. Im vorliegenden Band widmen sich Mitglieder des Jungen Kollegs dem Phänomen aus der Perspektive ihrer jeweiligen Disziplinen, nehmen dabei aber Bezug auf einen gemeinsam erarbeiteten Fragenkatalog. Im Mittelpunkt steht die Interdependenz von Erinnerung und gesellschaftlichem Wandel.
in Erinnerung
in Erinnerung