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Die Ahndung von Kriegsverbrechen in der internationalen fachwissenschaftlichen Debatte 1872-1945
Daniel Marc Segesser legt eine neue innovative Studie zur Geschichte der juristischen Verfolgung von Kriegsverbrechen vor. Er dokumentiert und analysiert die internationale Debatte von Staats- und Völkerrechtlern mit dem Schwerpunkt auf der Zeit zwischen dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 und der Errichtung des Nürnberger Tribunals am Ende des Zweiten Weltkrieges. Er betritt damit ein Feld, das in den letzten Jahren ein erhöhtes öffentliches Interesse gefunden hat, von der Geschichtswissenschaft aber bisher nur am Rande thematisiert worden ist. Segesser zeigt, dass es seit etwa der Mitte des 19. Jahrhunderts schon eine phasenweise höchst intensive juristische und politische Debatte über die Ahndung von Kriegsverbrechen gegeben hat, welche bis heute die Grundlage für den aktuellen Diskussionsstand bildet. Gestützt auf eine dichte Quellenbasis, zeigt er den diachronen Wandel eines begrifflich wenig scharfen und stets umstrittenen juristischen, militärischen und sozialen Tatbestandes in der internationalen Politik auf. Als Historiker stellt Segesser den notwendigen Bezug der Debatte zu ihren politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen her, ein Vorzug, der sein Buch vor bisherigen Studien aus der Feder von Juristen auszeichnet. Damit gelingt es ihm auch, die Ambivalenz der Definition und der Anwendung des Begriffs 'Kriegsverbrechen' aufzuzeigen.
in Recht statt Rache oder Rache durch Recht?
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