In: De mendacio - Ad consentium contra mendacium ad consentius - Ad orosium contra Priscillianistas et Origenistas. Die Lügenschriften
In: De mendacio - Ad consentium contra mendacium ad consentius - Ad orosium contra Priscillianistas et Origenistas. Die Lügenschriften
In: De mendacio - Ad consentium contra mendacium ad consentius - Ad orosium contra Priscillianistas et Origenistas. Die Lügenschriften
Begründet von Wilhelm Geerlings Das Werk steht zur Subskription. Die Subskriptionsfrist endet mit Erscheinen des letzten Bandes.
Was ist das Böse und woher kommt es? Augustin liefert eine psychologische Untersuchung des Bösen in der menschlichen Seele, die sich auch an diejenigen richtet, die Selbstreflexion und Psychotherapie aus eigener Kraft erreichen wollen.
Das Problem des Bösen gehört zu den klassischen Themen der Philosophie und der Theologie. Augustins Lehre vom Bösen ist geprägt von dem Grundsatz: Das Böse ist ein Mangel an Gutem. Er definiert das Gute als die Einheit, die Form und die Ordnung des Seins. Wer sich um das Böse in der Seele sorgt, fragt sich, was die Einheit, die Form und die Ordnung der Seele ausmacht und wie sie verloren werden. Mithilfe des Selbstbewusstseins, der Tugend und der Willensfreiheit kann man die Einheit, die Form bzw. die Ordnung der Seele verstehen. Entsprechend kennzeichnen die Phänomene der Selbstspaltung, der Unwissenheit und der Willensschwäche ihren Verlust. Daraus ergibt sich die Frage, ob der Mensch selbst der Urheber des Bösen in der Seele ist oder ob das Böse notwendigerweise in der menschlichen Seele existiert.
Ad inquisitiones Ianuarii und Augustins Deutung von Liturgie und Bibel
Die vorliegende Untersuchung zu Sakrament und Schrift bei Augustinus, seine Deutung von Liturgie und Bibel, zeigt am Beispiel von Ad inquisitiones Ianuarii und weiterer Zeugnisse im österlichen Kontext einen Zusammenhang zwischen seinem Sakraments- und Schriftverständnis. Indem Augustinus auf liturgische Fragen des Januarius antwortet, erörtert er sein Osterverständnis in dem theologischen Traktat mit dem Thema „de sacramentis“. Dabei entfaltet er eine hermeneutische Methode, die er auf Bibel und Liturgie anwendet. Seine Ostertheologie, die Rede von der Form und dem Inhalt des christlichen Ostern, wendet Augustinus in Predigt und Liturgie auch praktisch an.
Fides und Ratio im Hinblick auf die Glücksfrage
Aus einer neuen, erfrischenden Perspektive wird die klassische Glücksfrage behandelt, in der sich mehrere Konstanten des Denkens Augustins versammeln, in deren Mitte stets der Mensch und sein »unruhiges Herz« stehen.
Was versteht Augustin von Hippo unter »Philosophie«? Unterscheidet er zwischen Philosophie und Theologie? Wenn ja, auf welche Weise? Welche Rolle spielt das Glück dabei? Inwiefern ist Augustin in dieser Hinsicht dem Platonismus etwas schuldig? Spielt die Philosophie eine konkrete Rolle im Leben der Menschen?
All diesen Fragen geht die Studie nach, indem sie den Abbau und die Umformulierung des Philosophiebegriffes bei Augustin anhand der Frage nach Glaube und Vernunft in seinen verschiedenen historisch-systematischen Momenten darstellt.