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In: Otto von Bismarck und das "lange 19. Jahrhundert"
In: Das Bismarck-Problem in der Geschichtsschreibung
Otto von Bismarck war bereits zu Lebzeiten ein Mythos. Zuhauf wurden ihm Ehrenbürgerschaften verliehen, unzählige Denkmäler errichtet und Fackelzüge veranstaltet. Doch wie wurde Bismarck im europäischen Ausland betrachtet? Diese Frage steht im Mittelpunkt dieses Bandes. Historiker aus sieben Ländern versuchen in ihren Beiträgen, das zeitgenössische Bismarck-Bild in den wichtigsten kleineren und größeren Staaten Europas zu beleuchten. Die Ergebnisse sind interessant und spannend zugleich und eröffnen neue Perspektiven für die Bismarckforschung aus kulturgeschichtlicher wie auch aus politikgeschichtlicher Sicht.
Abteilung III. 1871-1898 - Schriften Band 1: 1871-1873
Der hier vorgelegte Band „Schriften 1871-1873“ ist der erste Band der „Neuen Friedrichsruher Ausgabe“. Diese Edition der Schriften, Reden und Gespräche Otto von Bismarcks löst die zwischen 1924 und 1935 veröffentlichten „Gesammelten Werke“ – bald „Friedrichsruher Ausgabe“ genannt - ab. Die „Neue Friedrichsruher Ausgabe“ enthält eine Fülle neuer Dokumente aus der Zeit vor und nach 1871. Zugleich berücksichtigt die Auswahl der Dokumente Themenfelder und Fragestellungen, die vor Jahrzehnten noch gar nicht ins Blickfeld des historischen Interesses getreten waren. In der „Neuen Friedrichsruher Ausgabe“ wird nicht mehr zwischen „Politischen Schriften“ und „Briefen“ unterschieden. Da diese Trennung im Hinblick auf viele Zeugnisse ohnehin als problematisch gelten kann, kommen in der Abteilung „Schriften“ auch Briefe zum Abdruck, ferner die maßgeblichen Dokumente aus Otto von Bismarcks Feder zur Außenpolitik in den Jahren zwischen 1871 und 1890, sowohl bisher ungedruckte als auch gedruckte. Die gedruckten Dokumente liegen vor allem in der großen Aktenedition „Die Große Politik der Europäischen Kabinette 1871 – 1914“ vor, die in den Jahren 1922 – 1927 erschienen ist. Vorgesehen ist, die Schriften aus den Jahren der Reichskanzlerschaft in acht Bänden vorzulegen. Im Anschluss daran soll die Neubearbeitung der Schriften aus dem Zeitraum bis 1871 sowie der Abteilung „Gespräche“ und „Reden“ in Angriff genommen werden. Über die Einrichtung der Edition und die spezifischen Auswahlprobleme unterrichtet ein Vorwort, das jedem Band der Reihe vorangestellt wird.
Abteilung III: 1871-1898, Schriften Band 2: 1874-1876
Die „Neue Friedrichsruher Ausgabe“ setzt Marksteine für die künftige Bismarck-Forschung, wie bereits die Reaktionen auf den 2004 erschienenen Band 1 (1871-1873) der Schriften der Reichskanzlerzeit bezeugten. Band 2 enthält wiederum zahlreiche erstmals veröffentlichte Schriftstücke – mehr als drei Viertel der insgesamt 466 Dokumente blieben bislang unpubliziert. Sie erlauben es, ein erheblich differenzierteres Bild von Bismarcks Politik in den Jahren 1874-1876 zu zeichnen. Die Dokumente zeigen die enge Verschränkung von Innen- und Außenpolitik in Bismarcks alltäglicher Arbeit als Reichskanzler, preußischer Ministerpräsident und Außenminister. Das zentrale innenpolitische Thema jener Jahre, der Kulturkampf, motivierte zahlreiche außenpolitische Initiativen, die Bismarck als Argument für die Durchsetzung innenpolitischer Projekte, etwa für die Verschärfung des Strafgesetzbuches, benutzte. Mit Blick auf den Kulturkampf zeigt sich, daß Bismarck selbst – auch unter dem Eindruck geplanter und ausgeführter Attentate gegen seine Person – wiederholt schärfere Maßnahmen gegen die Katholiken – Amtskirche wie Laien - anregte. Für das Feld der Außenpolitik unterstreichen die Quellen die Schlüsselbedeutung des Jahres 1875. Die hier erstmals vollständig in ihrem chronologischen und sachlichen Zusammenhang veröffentlichten Dokumente zur „Krieg-in-Sicht-Krise“ zeigen, daß es Bismarck nicht um die Entfesselung eines heißen Krieges ging, wohl aber darum, die Vormachtstellung mit Rußland zu teilen. Das Scheitern dieser Absichten belehrte Bismarck nachhaltig, daß jeder Versuch, die Machtstellung des Reiches weiter auszubauen, scheitern mußte. Diese Erkenntnis leitete sein Handeln in der beginnenden Orientkrise: er nutzte entschlossen die Spannungen zwischen anderen europäischen Mächten, um dem Deutschen Reich im Windschatten dieser Situation eine komfortable Position zu sichern. Stimmen zu Band 1: „Ein ehrgeiziges Projekt, das hohe Ansprüche an Arbeitskraft und Durchhaltevermögen stellt. Der erste, von Andrea Hopp mustergültig bearbeitete Band zeigt bereits, wie sinnvoll diese Anstrengung ist und welche Impulse davon nicht nur auf die Bismarck-Forschung, sondern auf die Geschichtsschreibung über das 19.Jahrhundert insgesamt ausgehen werden.“ Die ZEIT „Eine mustergültige Edition. Umfangreiche Hinweise zur Praxis der Edition, ein einführender Essay der Bearbeiterin, eine Übersicht über die chronologisch abfolgenden Dokumente mit einer Kurzbeschreibung des jeweiligen Inhalts, eine Liste der ausgewerteten Quellensammlungen sowie ein Verzeichnis der in den Quellen genannten Personen setzen höchste Maßstäbe in der Editionstechnik und ermöglichen dem Benutzer eine präzise Orientierung. Die Dokumente bieten ein einzigartig dichtes Panorama des politischen Tagesgeschäfts der ersten 34 Monate nach der Reichsgründung.“
Abteilung III: 1871-1898, Schriften Band 4: 1879-1881
In kurzem Abstand erscheinen zwei weitere Bände der Neuen Friedrichsruher Ausgabe von Bismarcks Gesammelten Werken. Damit werden zahlreiche bisher nie gedruckte Dokumente zur Politik Bismarcks in den Jahren von 1877 bis 1881 zugänglich gemacht. Band 4 (1879 bis 1881) dokumentiert eine wegweisende Phase der Reichskanzlerschaft Bismarcks, innenpolitisch durch die 'Konservative Wende', außenpolitisch durch den Auftakt zu dem von ihm geschaffenen Bündnissystem bestimmt. Sie wird in 517, teilweise sehr ausführlichen Dokumenten nachgezeichnet. Darunter befinden sich selbst für diesen von der Forschung stets mit besonderer Aufmerksamkeit bedachten Zeitraum zahlreiche hier erstmals veröffentlichte Schriftstücke. Im Unterschied zu den bisherigen Bänden halten sich diesmal außen- und innenpolitische Belange die Waage. Die Dokumente zeugen vom Tasten und Taktieren Bismarcks auf der Suche nach Lösungen zur Überwindung der anhaltenden sozioökonomischen Krisensituation des Reiches. Im Innern spiegelt sich das in seinen Ausführungen zu zentralen Themen wie dem Übergang zum Protektionismus, den Anstrengungen zur Beilegung des Kulturkampfs, der Sozialpolitik oder dem Reichstagswahlkampf von 1881. Außenpolitisch erschließt sich nicht nur Bismarcks zähes Ringen um das Zustandekommen des Zweibunds 1879 und des Dreikaiservertrags von 1881 klarer. Es wird auch erkennbar, wie die Macht-politik der Großmächte ihn zwang, Konfliktherde jenseits Europas nicht aus den Augen zu verlieren.
Abteilung III: 1871-1898, Schriften Band 3: 1877-1878
In kurzem Abstand erscheinen zwei weitere Bände der Neuen Friedrichsruher Ausgabe von Bismarcks Gesammelten Werken. Damit werden zahlreiche bisher nie gedruckte Dokumente zur Politik Bismarcks in den Jahren von 1877 bis 1881 zugänglich gemacht. Band 3 von Bismarcks Schriften zwischen 1871 und 1898 behandelt die Jahre 1877 und 1878, eine Zeit wichtiger Weichenstellungen im Innern wie auch in der Außenpolitik. Die Krisen auf dem Balkan, die Europa 1877/78 zeitweise an den Rand eines Krieges brachten, veranlassten Bismarck, über den außenpolitischen Kurs des Deutschen Reiches grundsätzliche Überlegungen anzustellen. Zu den wichtigsten Dokumenten, die Bismarcks Gedanken in dieser Zeit widerspiegeln, gehören das 'Kissinger Diktat' vom Juni 1877 wie auch zahlreiche bisher unbekannte Denkschriften. Diese machen deutlich, dass die Sicherung des Reiches oberste Priorität hatte. Konsequent bemühte Bismarck sich, einen großen europäischen Krieg zu verhindern. Der Berliner Kongress, dessen Vorgeschichte hier ausführlich geschildert wird, war der glanzvolle Höhepunkt dieser Bemühungen. Im Innern bemühte sich Bismarck, sowohl die Reichsverwaltung neu zu organisieren als auch in der Wirtschafts- und Finanzpolitik im Zeichen der 'Konservativen Wende' grundlegend neue Akzente zu setzen. Seine Motive und Ziele lassen sich anhand der in diesem Band veröffentlichten insgesamt 571 Dokumente, von denen die Hälfte erstmals veröffentlicht wird, deutlicher als bisher erkennen.
In: Otto von Bismarck - Gesammelte Werke. Neue Friedrichsruher Ausgabe
In: Otto von Bismarck - Gesammelte Werke. Neue Friedrichsruher Ausgabe
In: Otto von Bismarck - Gesammelte Werke. Neue Friedrichsruher Ausgabe