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  • Author or Editor: Ernst Langthaler x
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In: ›Volksgemeinschaft‹ als soziale Praxis
In: Der Ort der ›Volksgemeinschaft‹ in der deutschen Gesellschaftsgeschichte
In: Nationalsozialistisches Migrationsregime und 'Volksgemeinschaft'
In: Stadt-Land-Beziehungen im 20. Jahrhundert
Im Zentrum der politischen Konstruktion von nationalsozialistischer 'Volksgemeinschaft' stand die Frage, wer zugehörig sei und wer nicht. Migration und deren Begleit- und Folgeerscheinungen mussten mithin als eine Herausforderung gelten. Ungeregelte bzw. unkontrollierte Migration verstand der NS-Staat als Gefahr. Er strebte sowohl bei grenzüberschreitenden Bewegungen als auch bei interner Migration nach repressiver Steuerung und Kontrolle.
Dem Sammelwerk geht es um die Wechselwirkung zwischen migratorischer Entwicklung und staatlichen Aktionen zur Konstruktion von 'Volksgemeinschaft' in der durch massive Aufrüstung und Kriegsvorbereitung geprägten Phase bis 1939/40. Darüber hinaus ordnet es das NS-Migrationsregime in die Entwicklung in Deutschland und Europa im 20. Jahrhundert ein.
Neue Forschungen zur NS-Gesellschaft vor Ort
Das »Dritte Reich« vor Ort betrachtet – neue Einblicke in die Gesellschaft des Nationalsozialismus Vor Ort wird Gesellschaft konkret. Der Band spürt den Regeln und Routinen des Alltags, den Formen der Vergemeinschaftung und Ausgrenzung im »Dritten Reich« nach: Wie brachte man sich in die NS-Gesellschaft ein, wie wurde man aus ihr ausgeschlossen? Welche Bedeutung hatte hierfür die Vorstellung von einer »Volksgemeinschaft«? War sie alltägliche Praxis oder allenfalls Propaganda? Neue Antworten auf diese Fragen bieten die 24 Autoren dieses Bandes, die aus geschichts-, kultur-, sozial- und erziehungswissenschaftlicher Perspektive die Gesellschaft des Nationalsozialismus erkunden. Mit Beiträgen von Lars Amenda, Frank Bajohr, Anette Blaschke, Wilfried Breyvogel, Neil Gregor, Rainer Hering, Habbo Knoch, Ernst Langthaler, Jörg W. Link, Inge Marszolek, Sylvia Necker, Armin Nolzen, Christoph Rass, Dietmar von Reeken, David Reinicke, Bianca Roitsch, Christine Schoenmakers, Lu Seegers, Kathrin Stern, Kerstin Thieler, Malte Thießen, Henry Wahlig, Michael Wildt und Gunnar Zamzow
Welche Bedeutung gewannen die Propaganda der »Volksgemeinschaft« und die massenhafte Bereitschaft zum Mitmachen in der NS-Diktatur für die Gesellschaftsgeschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert?
Der Band bietet eine aktuelle Bilanz der seit über zehn Jahren kontrovers geführten Debatte über die Bedeutung der »Volksgemeinschaft« als zentrales Propagandakonzept und prägende Denkfigur nationalsozialistischer Herrschaft. In rund 30 Beiträgen akzentuieren nationale und internationale Experten Sichtweisen auf dieses Untersuchungsfeld, diskutieren Praktiken des Mitmachens in der Diktatur und die Mechanismen nationalsozialistischer Herrschaftsstabilisierung. Indem das Verhalten breiter Bevölkerungsgruppen in den Blickpunkt rückt, wird die lange Zeit in der Forschung vertretene Konzentration auf eine Täter-Opfer-Perspektive überwunden und ein wichtiger Beitrag zur Gesellschafts- und Kulturgeschichte Deutschlands während der NS-Zeit geleistet.