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Author: Gisela Welz

A Divided Capital in Europe: Cultural Anthropological Perspectives on the Cyprus Conflict

To this day, the capital of Cyprus, Nicosia, is a divided city. Its historic core is dissected from West to East by a demarcation line, initially drawn by the British colonial authorities to curb hostilities between Greek and Turkish Cypriots in the 1950s. This so-called Green Line became completely impassable after the 1974 Turkish invasion and the de-facto partition of the entire island. Is the division of Cyprus evidence of long-standing enmity between ethnic groups? The popular reading of the Cyprus problem as an ethnic conflict is questioned and ultimately refuted in this article. Focusing on the old town of Nicosia, the author presents her research findings on art events, civil society projects of confidence building and conflict resolution, heritage preservation and urban renewal programs that seek to overcome the divide.

In: Jahrbuch für Europäische Ethnologie
In: New Horizons
Mediterranean Research in the 21st Century
Die Mittelmeerstudien sind in Deutschland ein junges Fach. New Horizons stellt aktuelle und innovative Zugänge zur Mediterranistik vor und gibt transdisziplinäre Impulse für eine systematische Erforschung des Mittelmeerraums.
International führende Spezialistinnen und Spezialisten der Mittelmeerstudien geben in diesem Band Einblick in ihre aktuellen Forschungen. Die Aufsätze decken vor allem methodische Fragen der Mittelmeerforschung ab und entwerfen aus ihren jeweiligen Fallstudien heraus übergreifende mediterranistische Zugänge. Die Beiträge gehen auf eine 2013 veranstaltete Vortragsreihe am Zentrum für Mittelmeerstudien der Ruhr-Universität Bochum zurück.
Hagiographie im mittelalterlichen Mediterraneum
Stürme und Unwetter, Seenot und Schiffbruch, Überfälle durch Piraten, Orientierungslosigkeit oder das Stranden an einer fremden Küste – solche und andere Motive begegnen vielfach in Erfahrungsberichten oder literarischen Darstellungen über Schiffsreisen in den verschiedenen kulturellreligiösen Kontexten des Mittelmeerraumes.
Die maritime Hagiographie bietet sich in besonderem Maße für transkulturelle und für interdisziplinäre Studien an. Der Band vereinigt Beiträge zu den Beziehungen zwischen Religion, Frömmigkeit und Meer aus der Sicht verschiedener Disziplinen wie Kunstgeschichte, Archäologie oder Byzantinistik. Große Relevanz kam denjenigen Kräften zu, die Rettung und Schutz vor den Gefahren des Meeres versprachen. Für eine Vielzahl mediterraner Beziehungen spielte die Heiligenverehrung in Texten, Bildern und anderen Medien eine bedeutende Rolle: Schutzheilige und Patrone, die mit dem Meer in Verbindung gebracht und um Hilfe angerufen wurden. In unterschiedlichen Milieus, unter Kaufleuten, Seeleuten oder Küstenbewohnern erfuhren diese mit dem Meer assoziierten Heiligen besondere Verehrung.