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In: Dienst an der Wahrheit
In: Dienst an der Wahrheit
In: Dienst an der Wahrheit
In: Dienst an der Wahrheit
Jörg Spletts Philosophie für die Theologie
Jörg Splett versteht sein philosophisches Denken als Dienst an der Wahrheit, in dem er sich zugleich der Theologie verbunden weiß. Aus der Reflexion auf menschliche Grunderfahrungen und -vollzüge formuliert er die Hauptanliegen der philosophischen Gotteslehre neu. Dabei steht er nicht nur in der Schule Karl Rahners, sondern greift auch vielfältige Einflüsse von Romano Guardini bis Emmanuel Levinas auf. Sein umfangreiches Werk gilt sowohl systematischen Anliegen als auch aktuellen Herausforderungen. Die Beiträge dieses Bandes bieten eine Übersicht über seine Schriften (Hanns-Gregor Nissing) und erschließen zentrale Themen seines Werks: die Gotteserfahrung (Holger Zaborowski), die Glaubensbegründung (Thomas Schärtl), die christliche Philosophie (Peter Hofmann) und die Anthropo-Theologie (Michael Schneider). Jörg Splett selbst gibt in einem eigenen Beitrag Rechenschaft über Erbe und Anstöße seines Denkens.
Eine notwendige Klärung mit C.S. Lewis und Josef Pieper
Ein Schuldiger wird immer gesucht, wenn etwas geschehen ist, was nicht sein sollte. Warum ist von Sünde und vom Sünder hingegen kaum die Rede? Hier besteht Klärungsbedarf.
In allen Kulturen waren die Menschen mit dem Faktum eigener und fremder Schuld konfrontiert. Das Wissen darum wird greifbar in der Praxis der Strafe. Bestrafung setzt Schuld voraus, und Schuld die Freiheit des Handelns. Sünde scheint dagegen kein Phänomen der inneren Erfahrung zu sein. Und doch wäre das eigentlich Schlimme der Schuld erst mit dem Ausdruck »Sünde« benannt. Schuld gegen Menschen wäre dann zugleich Verfehlung gegen Gott. Ist das so, ist alle Schuld auch Sünde, weil uns die Erfahrung von Schuld nötigt, von Gott zu sprechen? Diese und weitere Fragen im Umkreis von Schuld und Sünde werden heute kaum gestellt – Anlass genug, eine notwendige Klärung mit C. S. Lewis und Josef Pieper zu versuchen.