Erster Teil (Juni 1802–Dezember 1805). Kommentar
HerausgeberIn: Hans Dierkes
Der Band kommentiert Friedrich und Dorothea Schlegels Briefwechsel während ihres Aufenthaltes in Paris und Köln von Mitte 1802 bis zum Beginn der ersten provisorischen Professur Schlegels in Köln Ende 1805.

Der Kommentarband erschließt Überlieferungsgeschichte, Druckgrundlage und Vernetzung der Briefe. Vor allem aber klärt er einlässlich – im literaturgeschichtlichen wie im werkgeschichtlichen Kontext – die bislang von der Schlegelforschung wenig beachteten biografischen, historisch-politischen und schriftstellerischen Hintergründe von Dorothea und Friedrich Schlegels Aufenthalt in Paris und Köln bis Ende 1805. Dabei können nicht nur bisherige Missverständnisse berichtigt werden, sondern es werden auch neue Dokumente – insbesondere zur Würzburger und Kölner Berufungsgeschichte – erschlossen und der Forschung erstmals zugänglich gemacht.
in Athenäum
Erster Teil (Juni 1802–Dezember 1805). Text
HerausgeberIn: Hans Dierkes
Der Band dokumentiert Friedrich und Dorothea Schlegels Briefwechsel während ihres Aufenthaltes in Paris und Köln von Mitte 1802 bis zum Beginn der ersten provisorischen Professur Schlegels in Köln Ende 1805.
Er präsentiert neue Brieffunde und rekonstruiert erstmals in der Schlegel-Briefedition die noch zu erschließende Korrespondenz der Schlegels (u. a. mit A.W. Schlegel, J. W. Ritter, dem Verlegerpaar Unger) und verleiht so dem gesamten Briefwechsel eine neue Tiefenschärfe.
Der Kommentar dokumentiert einlässlich die literarischen, kulturellen und politischen Hintergründe, auch mit neuen Dokumenten zu Friedrich Schlegels Bemühungen um ein Lehramt in Würzburg und Köln. Und er begleitet die wichtigen Publikationen Schlegels in jener Zeit: die ‚Europa’, seine ‚Lessingauswahl’ und sein ‚Poetischen Taschenbuch für das Jahr 1806’.
in Athenäum Jahrbuch der Friedrich Schlegel-Gesellellschaft
HerausgeberInnen: Hans Dierkes, Hans Eichner und Ernst Behler
Die bislang unveröffentlichte Kölner Vorlesung aus dem Jahre 1807 hat sich in einer Nachschrift seines Schülers Sulpiz Boisserée in dessen Nachlaß erhalten und bildet den Abschluß von Schlegels weitgespannter Kölner Vorlesungstätigkeit, die damit vollständig dokumentiert ist. Vollständig vor liegt damit jetzt auch die gesamte II. Abteilung der Kritischen Friedrich-Schlegel-Ausgabe. Die Vorlesung faßt am Leitfaden der deutschen Sprache Schlegels sprachgeschichtliches, rhetorisches, poetologisches, literaturgeschichtliches und ästhetisches Wissen zwischen Jena und Wien zusammen und gibt damit einen eindrucksvollen Einblick in die allmähliche Transformation der Frühromantik in eine spätromantische Denkform. Die Einleitung dokumentiert die wichtigsten Entwicklungslinien von Schlegels Kölner Jahren zwischen 1804 und 1807 und konzentriert sich dabei vor allem auf Schlegels (Kölner) Anstellungspläne, die mit zum Teil erstmals publizierten Dokumenten aus dem Kölner Stadtarchiv neu erhellt werden können. Als Beilagen werden Skizzenhefte zu Schlegels Pariser Vorlesungen sowie Vorarbeiten zur Wiener Geschichte der alten und neuen Literatur publiziert; ferner Fragmente aus wahrscheinlich nicht mehr erhaltenen Arbeitsheften Schlegels