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  • Author or Editor: Hans Thomas x
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In: Ehe und Familie – Säulen des Gemeinwohls
In: Werte entfalten - Gesellschaft gestalten
Eine empirische Studie zu MK 4, 35-41
Bibliodrama ist eine zunehmend verbreitete Methode erfahrungsbezogener Bibelarbeit. Bei aller methodischen Pluralität hat Bibliodrama ein doppeltes Ziel: dem Verständnis eines biblischen Textes und dem Selbstverständnis der Teilnehmenden eine Berührung, Bewegung und Veränderung zu ermöglichen. Die vorliegende empirische Studie untersucht anhand eines vornehmlich psychodramatisch orientierten Bibliodramas zu Mk 4,35–41 eines der Ziele bibliodramatischer Bibelarbeit, nämlich Veränderungen des Textverständnisses bei den Teilnehmenden. Dabei werden Veränderungen des Textverständnisses als Effekte des gesamten bibliodramatischen Prozesses, als ausgewählte Effekte speziell des Rollenspiels und als Effekte des biblischen Textes betrachtet. Anhand von wiederholten Befragungen zu ausgewählten, exegetisch bedeutsamen Textelementen aus Mk 4,35–41 können längerfristige Veränderungen nachgewiesen werden. Die Studie endet mit einer kritischen Reflexion der empirischen Ergebnisse und weiterführenden Überlegungen zu zukünftigen empirischen Forschungsvorhaben zum Bibliodrama. Zudem benennt sie Implikationen für eine Weiterentwicklung des Bibliodramas in Theorie und Praxis.
auf der Grundlage der Handschrift Sin. 165 des Staatlichen Historischen Museums Moskau (GIM). Historisch-kritische Edition, Teil 3: 20. bis 30. April
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
auf der Grundlage der Handschrift Sin. 165 des Staatlichen Historischen Museums Moskau (GIM). Historisch-kritische Edition, Teil 3: 20. bis 30. April
Author:
besorgt und kommentiert von Dagmar Christians, Hans Rothe und Vittorio S. Tomelleri
Bücher des Alten und des Neuen Testaments. Faksimile-Band und Kommentarband
Editors: and
Die von dem Priester Jakub Wujek im 16. Jahrhundert angefertigte altpolnische Bibelübersetzung gehört dem goldenen Zeitalter“ der polnischen Literatur an. Sie ist ein höchst originelles Vorhaben künstlerischer Prosa der polnischen Renaissance. Diesem Werk hat Wujek – der „polnische Hieronymus“ – die meiste Zeit seines nicht sehr langen Lebens (1541–1597) gewidmet.
Neben seinen literarischen Werten zeichnet sich das Werk durch seine große theologische Gelehrtheit und die Vertrautheit mit der damaligen Bibelexegese aus. Es ist nicht nur ein Denkmal des polnischen theologischen Denkens, sondern auch ein literarisches Werk von hohem Rang, mit dem ganze Generationen von Polen erzogen worden sind. Diese Übersetzung – vielmals neu aufgelegt, modernisiert und verbessert – erfüllte die Rolle einer katholischen Grundübersetzung und wurde von der katholischen Kirche in Polen 367 Jahre lang benutzt.
Die kirchenpolitischen Schriften
Konrad von Gelnhausen griff die Vorstellung, dass nur ein Konzil die durch das Schisma von 1378 hervorgerufene Kirchenspaltung werde beseitigen können, auf und entwickelt sie weiter. Mit seinen kirchenpolitischen Schriften trug er maßgeblich zum Erfolg der konziliaren Theorie bei.
Das Große Schisma von 1378–1417 hatte die abendländische Kirche gespaltet. Erst die Einberufung eines allgemeinen Konzils öffnete den Weg zu seiner Beseitigung. Bei der Entwicklung der zugrundeliegenden „konziliaren Idee“ spielte Konrad von Gelnhausen eine bedeutende Rolle. In der Abhandlung zeigt der Autor auf, worin genau diese Rolle besteht, aus welchen Wurzeln Konrad schöpfte und wie sein Werk dazu beitrug, den Weg zu den Reformkonzilien des 15. Jahrhunderts vorzubereiten. Dies analysiert der Autor mithilfe einer mit Übersetzungen versehenen Edition seiner kirchenpolitischen Schriften.
Author:
Heinz Nixdorfs Leben steht beispielhaft für eine Unternehmerkarriere in der deutschen Wirtschaftswunderzeit. Später, in den 1980er-Jahren, galt er als einer der ideenreichsten und erfolgreichsten Unternehmer der Bundesrepublik. Unter seiner Leitung stieg die Nixdorf Computer AG zu einem Weltkonzern auf. Zugleich war Nixdorf das deutsche Vorzeigeunternehmen in der Zukunftsbranche Computerindustrie. Christian Berg schildert – ausgehend von der Familiengeschichte – die Gründerzeit der Firma, die Etablierungsphase und den Weg zum weltweit operierenden Computerhersteller. Dabei kommt auch die Technikgeschichte zur Sprache. Die Strategien des Computerpioniers Nixdorf zur Krisenbewältigung, die sozialen Aspekte der Konzernkultur und seine Bedeutung für die Region Paderborn werden gleichfalls beleuchtet. Die Biographie liefert somit ein umfassendes und detailreiches Bild der Unternehmerpersönlichkeit Heinz Nixdorf und eine fundierte Darstellung seines bis heute reichenden Wirkens.
Beiträge zur aktuellen Debatte um den Religionsbegriff
Was ist Religion? Die aktuelle Diskussion um Religion macht eine begriffliche Analyse ihrer wesentlichen Merkmale erforderlich. Seit der Antike gibt es den Versuch, das Grundcharakteristikum von Religion zu definieren, so dass Religion von anderen kulturellen Phänomenen abgegrenzt werden kann. Auch heute hat diese Diskussion nichts an ihrer Aktualität eingebüßt. Es zeigt sich aber, dass alle gängigen Religionsbegriffe definitorisch entweder zu weit oder zu eng gefasst sind, um das Phänomen adäquat zu erfassen. Gerade im Zeitalter der sogenannten Wiederkehr der Religionen sind Religionsdefinitionen aber unabdingbar, wenn Simplifizierungen und Missverständnisse vermieden werden sollen. Trennscharfe Begriffe sind spätestens dann unverzichtbar, wenn man versucht, Wissenschaft zu betreiben, die Religion als Gegenstand hat.