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In: Grenzen – der demokratische Rechtsstaat und die Herausforderung der Migration
Perspektiven aus der Vergangenheit für die Zukunft
Volume Editors: Michael Altripp and Harald Suermann
Das Buch bietet Vorträge, die anläßlich einer internationalen Konferenz zum „Orientalischen Christentum“ in Greifswald gehalten worden sind.
Inhaltlich bieten sie historische, theologische, kunsthistorische und politische Themen, die den Zeitraum von der Vergangenheit bis in die Gegenwart abdecken. Ziel war es ein Forum zu bieten, um die vielfältigen Aspekte zu diskutieren, die die gegenwärtige Situation im Nahen Osten und darüber hinaus im allgemeinen und die Orientalischen Kirchen und ihr Verhältnis zu den muslimischen Mehrheits-Gesellschaften im besonderen betreffen.
In dem vorliegenden Band wird die Entwicklung der verschiedenen katholischen Kirchen in Nahost und Nordafrika seit dem Zerfall des Osmanischen Reiches dargestellt. In den nordafrikanischen Staaten des Magrib, in denen es fast nur die katholische Kirche römischer Tradition gibt, wird besondere Aufmerksamkeit dem Übergang von der Kirche der Kolonialherren zu der Kirche in den unabhängigen Staaten gewidmet. Für die unterschiedlichen katholischen Kirchen im Nahost – koptisch-katholisch, armenisch- katholisch, syrisch-katholisch, griechisch-katholisch, chaldäisch, maronitisch und lateinisch (römisch) – gilt es, die Vielfalt der Traditionen darzustellen und in der vielfach verästelten Geschichte eine Linie zu finden. Es werden Emigration der Christen sowie das Zusammenleben und die Auseinandersetzung mit den Muslimen und Juden dargestellt. Das Verhältnis zum Staat, aber auch die innerkirchliche Entwicklung, das soziale Engagement und die Ökumene finden ihren Platz. In dem Band werden die Kirchen auf der arabischen Halbinsel beschrieben, die überwiegend von Gastarbeitern aus dem Westen und aus Asien gebildet werden.