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In: Grenzen – der demokratische Rechtsstaat und die Herausforderung der Migration
Kirche in Afrika auf einen Blick: Das Werk bietet einen fachkundigen Überblick über die jüngere Geschichte und die gegenwärtigen Herausforderungen der afrikanischen Ortskirchen.
Der Schwerpunkt der Christenheit hat sich in den Süden verlagert. Im 21. Jahrhundert werden die Kirchen Afrikas eine immer wichtigere Rolle sowohl für die weltweite Kirche als auch für die Gesellschaften des afrikanischen Kontinents spielen. Das Werk bietet, nach Ländern bzw. Regionen aufgeschlüsselt, einen kompakten und aktuellen Überblick über geschichtliche Herkunft, weitere Entwicklungen und aktuelle Herausforderungen der afrikanischen Kirche aus katholischer Sicht. Dabei liegt ein Akzent auf den Beziehungen der Ortskirche zu anderen Konfessionen und Religionen. Experten aus den jeweiligen Ländern bzw. Kenner der jeweiligen Situation vor Ort ermöglichen einen raschen und gründlichen Zugang zu den Besonderheiten der Kirchen und ihrer jeweiligen Rolle in den afrikanischen Gesellschaften heute. Dabei werden die Komplexität und die Vielfalt der verschiedenen Situationen innerhalb Afrikas deutlich.
Perspektiven aus der Vergangenheit für die Zukunft
Das Buch bietet Vorträge, die anläßlich einer internationalen Konferenz zum „Orientalischen Christentum“ in Greifswald gehalten worden sind.
Inhaltlich bieten sie historische, theologische, kunsthistorische und politische Themen, die den Zeitraum von der Vergangenheit bis in die Gegenwart abdecken. Ziel war es ein Forum zu bieten, um die vielfältigen Aspekte zu diskutieren, die die gegenwärtige Situation im Nahen Osten und darüber hinaus im allgemeinen und die Orientalischen Kirchen und ihr Verhältnis zu den muslimischen Mehrheits-Gesellschaften im besonderen betreffen.
In dem vorliegenden Band wird die Entwicklung der verschiedenen katholischen Kirchen in Nahost und Nordafrika seit dem Zerfall des Osmanischen Reiches dargestellt. In den nordafrikanischen Staaten des Magrib, in denen es fast nur die katholische Kirche römischer Tradition gibt, wird besondere Aufmerksamkeit dem Übergang von der Kirche der Kolonialherren zu der Kirche in den unabhängigen Staaten gewidmet. Für die unterschiedlichen katholischen Kirchen im Nahost – koptisch-katholisch, armenisch- katholisch, syrisch-katholisch, griechisch-katholisch, chaldäisch, maronitisch und lateinisch (römisch) – gilt es, die Vielfalt der Traditionen darzustellen und in der vielfach verästelten Geschichte eine Linie zu finden. Es werden Emigration der Christen sowie das Zusammenleben und die Auseinandersetzung mit den Muslimen und Juden dargestellt. Das Verhältnis zum Staat, aber auch die innerkirchliche Entwicklung, das soziale Engagement und die Ökumene finden ihren Platz. In dem Band werden die Kirchen auf der arabischen Halbinsel beschrieben, die überwiegend von Gastarbeitern aus dem Westen und aus Asien gebildet werden.