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Wege und Wirken abgewanderter Westfalen im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit
HerausgeberIn: Heinz-Dieter Heimann
HerausgeberIn: Heinz-Dieter Heimann
Der zweite Band der »Geschichte der Sächsischen Franziskanerprovinz von der Gründung bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts« deckt den Zeitraum von der Reformation bis zum Kulturkampf (15001870) ab.
Die Beiträge behandeln die Ordensspaltung im 16. Jh. und ihre Folgen (B. Schmies), die Stellung der sächsischen Franziskaner zur Reformation und ihre Auseinandersetzung mit der Reformation (K.B. Springer, P. J. Schlageter OFM). Die Situation des Ordens und der Klöster in und nach der Reformation, strukturelle und wirtschaftliche Probleme sowie Chancen durch Aufhebung und Wieder bzw. Neugründung - auch der franziskanischen Frauengemeinschaften - werden
durch die Beiträge von Chr. Loefke, G. Gleba und R. Butz beleuchtet. Weitere Kapitel sind der Entwicklung von Bildung und Wissenschaft vom 17.19. Jh. in der Saxonia (D. Burkard/Br. A. Fieback OFM), dem saxonischen Selbstverständnis und der Seelsorge (P. W. Einhorn OFM) sowie der Alkantarinerbewegung unter G. Janknecht (K. Schmies) gewidmet.
in Gelobte Armut
in Gelobte Armut
in Gelobte Armut
in Gelobte Armut
Band 3 - vom Kulturkampf bis ins 21. Jahrhundert - behandelt einen überaus bedeutenden Zeitraum: Die Positionierung der Franziskaner auf dem Hintergrund ihrer eigenen Geschichte, die Auseinandersetzung mit dem Erbe des hl. Franziskus, die seelsorgerischen Aktivitäten und dadurch bedingten Verlagerungen der Niederlassungen sowie das Mitgehen mit den Strömungen inner- und außerhalb der Kirche kennzeichnen diese Epoche. Die Geschichte der Franziskaner wird somit zu einem Spiegel der Kirchen- und Gesellschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

Die Beiträge im Einzelnen: Hans-Georg Aschoff: Vom Kulturkampf bis zum Ersten Weltkrieg; Gerhard Lindemann: Von der Novemberrevolution bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil (1918-1962); Jürgen Werinhard Einhorn OFM: Bildung und Ausbildung, Wissenschaft, Schule und Pastoral vom Kulturkampf bis zur Gegenwart; Joachim Schmiedl: Vom Zweiten Vatikanischen Konzil bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts.
800 Jahre franziskanische Präsenz in Deutschland: 1230 wurde die Sächsische Franziskanerprovinz gegründet. 2010 fusioniert sie mit den drei anderen deutschen Provinzen. In fünf Bänden wird die Geschichte der Saxonia wissenschaftlich aufgearbeitet. In diesem Band wird erstmals die Entstehung und frühe Geschichte der größten Provinz des Franziskanerordens (1223-1517) dargestellt. Die einzelnen Beiträge behandeln die Entwicklung der Provinz, die Reformbewegungen des 15. und frühen 16. Jahrhunderts, ihr Wirtschafts- und ihr Termineisystem, die Klarissen und ihre Konvente sowie das Bildungswesen. Mit Beiträgen zur Liturgie und Theologie, zum Buch- und Bibliothekswesen sowie abschließend den literarischen Aktivitäten der Provinz (Schrifttum und Geschichtsschreibung) wird ein besonderer Akzent auf deren Geistesleben gelegt.
Armutskonzepte der franziskanischen Ordensfamilie vom Mittelalter bis in die Gegenwart
Mehr als Armut provoziert freiwilliges Armsein. Von der Antike bis heute ist selbst gewählte Armut ein leitendes Handlungsmodell, prägt das »einfache Leben« das abendländische Mönchtum.
Einzigartig verbindet sich freiwillige Armut als Anspruch wahrer Nachfolge Christi mit dem italienischen Kaufmannssohn Franziskus von Assisi, seiner Gefährtin Klara von Assisi und der von ihnen ins Leben gerufenen Gemeinschaften. Seitdem steht die franziskanische Bewegung vor der Herausforderung, das ursprüngliche Armutsideal zu tradieren und zeitgemäß neue Anforderungen darin aufzunehmen.
Das neue umfangreiche Referenzwerk für Kirchen- und Religionsrecht berücksichtigt über das staatliche Recht und das Kirchenrecht der katholischen und der evangelischen Kirche hinaus auch zentrale Inhalte des Kirchenrechts der orthodoxen Kirchen sowie des islamischen und jüdischen Rechts.
Für Theologen und Juristen in Wissenschaft, staatlicher und kirchlicher Verwaltung sowie in der Seelsorge und der beruflichen Praxis bietet dieses unter Mitarbeit namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erstellte Lexikon verlässliche Informationen auf aktuellem Stand. Die Lemmata des dritten Bandes (L-R) behandeln spezifische Themen wie „Laie“, „Menschenrechte“, „Naturrecht“, „Ökumene“, oder „Pfarrer“, als auch einschlägige Begriffe wie„Recht“, „Religionsfreiheit“, oder „Religionsunterricht“.