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In: In verbo autem tuo, Domine. Auf dein Wort hin, Herr
Zum metaphysischen Anknüpfungspunkt der Theologie mit Rahner, von Balthasar und Duns Scotus
Wenn Theologie mehr sein will als ein Glasperlenspiel mit Offenbarungsworten dann kann sie nicht ohne Metaphysik auskommen. Denn in dieser philosophischen Disziplin wird untersucht, wie der Mensch hingeordnet ist auf die Erfahrung der Wirklichkeit, die mehr ist als bloße Natur. Die nachkantische Krise der Metaphysik ist dabei nicht zu übersehen.
Sowohl Karl Rahner als auch Hans Urs von Balthasar versuchen, den Anknüpfungspunkt der Theologie im Menschen als eine Erfahrung zu bestimmen, die als Fundament des desiderium naturale ad visionem Dei verstanden werden kann. Angeregt durch Thomas Pröpper, untersucht diese Arbeit, wie die Metaphysik als scientia transcendens bei Johannes Duns Scotus Raum gibt für ein neues Verständnis des desiderium naturale vor dem Hintergrund der Entdeckung des emphatischen Freiheitsbegriffs.
In: Das Zweite Vatikanum als Konzil des Aggiornamento
In: Die Säkularisation der Zisterzienserinnenklöster in Westfalen 1803 bis 1810
Leben aus Gottes Anerkennung
Author: Andreas Rohde
Nichts bringt die narrative Einheit der Lebensgeschichte eines Menschen so zum Einsturz wie ein religiöses Bekehrungserlebnis. Dennoch findet die Bekehrung als ein Grundakt des Glaubens bis heute in der Systematischen Theologie nur wenig Beachtung. Das Widerfahrnis einer Bekehrung nimmt für den Bekehrten stets einen lebensbestimmenden Raum ein. Die Konversion wird zum Konstruktionspunkt der individuellen Lebensgeschichte. Der gläubig gewordene Mensch sieht nun in Gott ein Gegenüber, durch das er seine Identität erhält. Die neu gewonnene Identität erfährt der Bekehrte als personale Anerkennung. Bleibt die Konversion ein rein subjektives Ereignis der individuellen Lebensgeschichte? Oder birgt gerade die persönliche Glaubenserfahrung noch unentdecktes Potential für Theologie und Kirche? Der Zusammenhang von Konversion als Grundakt des Glaubens und Lebensgeschichte wird (in dieser Arbeit) in theologischer, soziologischer und psychologischer Perspektive entfaltet.
Ein Paderborner Jesuit am Kaiserhof in Wien
Author: Georg Korting
Der Paderborner Jesuit Vitus Georg Tönnemann wirkte seit 1694 in Wien und war von 1711 bis 1740 Beichtvater und persönlicher Berater Kaiser Karls VI. In der Einleitung ordnet der Autor den Lebensgang Pater Tönnemanns in die Geschichte des Jesuitenordens ein. Auf einen Lebensabriss folgt die kommentierte Vita Tönnemanns von W. Thöne (1935). Vor diesem Hintergrund werden dann einzelne Aspekte seines Bildungsganges und seiner einflussreichen kirchenpolitischen Tätigkeiten näher analysiert: seine Position als oberster Militärkaplan, seine Kontakte und Verhandlungen mit Herzog Karl Leopold von Mecklenburg-Schwerin, Herzog Anton Ulrich und Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel, Papst Clemens XI. und Zinzendorf. Das Kap. über die Prozesse um Büren erörtert die Behauptung einer Handschrift, nach welcher der Kurfürst von Brandenburg auf Grund von Tönnemanns Einfluss auf Büren verzichtete, um (1701) die Königs würde erhalten zu können. Der Anhang enthält 12 z. T. erstmalig übersetzte Quellen, u. a. mehrere Nekrologe.
Zur Grundlegung der Theologie im Anspruch von Glaube und Vernunft
Die Prüfung des Glaubens vor der Vernunft und die Grundlegung theologischwissenschaftlicher Reflexion sind Hauptanliegen der Fundamentaltheologie. Sie wird in diesem Band auf den Prüfstand gestellt. Zur Klärung einer bisweilen irritierenden Vielfalt von ästhetischen, hermeneutischen, analytischen und bibeltheologischen Argumentationsstrategien will dieser Band eine Diskussion über Ziele, Struktur und spezifische Methoden der Fundamentaltheologie in Gang setzen. Dokumentiert werden Referate einer Tagung über das »Proprium der Fundamentaltheologie« in Paderborn (2009). Sie erörtern Fragen nach den Erkenntnisquellen der Theologie, nach der Wissenschaftlichkeit ihrer Verfahren, nach ihrer Bestimmung als (Glaubens)Wissenschaft oder als Weisheit.
Theologie - Kirche - Kunst. Festschrrift für Josef Meyer zu Schlochtern
Gelebter Glaube, Gottesrede und kirchliche Praxis, wissenschaftliche Theologie und Philosophie, Gegenwartskunst und sakrale Raumgestaltung - auf diesen verschiedenen Feldern von Wahrnehmung und Reflexion bewegen sich die Beiträge dieses Bandes. Eröffnet wird dadurch ein fächerübergreifendes Gespräch, das Anliegen und Fragen der Gegenwart zum Gegenstand eines kritischen und engagierten Nachdenkens macht.
Mit Beiträgen von Franz-Josef Bode, Emanuela von Branca, Michael Bredeck, Rita Burrichter, Bernd Irlenborn, Reinhard Marx, Michael Menke-Peitzmeyer, Friedhelm Mennekes, Thomas Möllenbeck, Nils Petrat, Hermann Josef Pottmeyer, Thomas Roddey, Andreas Rohde, Thomas Schärtl, Tobias Schulte, Eva-Maria Seng, Roman Siebenrock, Klaus von Stosch, Magnus Striet, Wilhelm Tolksdorf, Jochen Hermann Vennebusch, Dorothee von Windheim.
Die Festschrift ist dem Paderborner Fundamentaltheologen Josef Meyer zu Schlochtern zu seinem 60. Geburtstag gewidmet.