Search Results

You are looking at 1 - 10 of 134 items for

  • Author or Editor: Hermann Josef Sieben x
  • Search level: All x
Clear All
In: Annuarium Historiae Conciliorum
Zweisprachige Ausgabe
Erstmals ins Deutsche übersetzt und mit einem Kommentar versehen: Augustins Schrift De baptismo – eine der zentralen Schriften gegen die Sakramentenlehre der Donatisten. Nur persönlich integre Amtsträger können nach donatistischer Lehre Sakramente spenden. Damit wird der einzelne Christ abhängig von der nicht überprüfbaren Reinheit des Amtsträgers. Um dem einzelnen Christen ein hohes Maß an Sicherheit im Sakramentenempfang zu geben, unterscheidet Augustin zwischen Gültigkeit und Wirksamkeit der Sakramente. Sakramente wirken auch bei einem unwürdigen Amtsträger, da der eigentliche Spender des Sakramentes nicht der Bischof oder Priester ist, sondern Christus selbst. Deshalb wirken Sakramente auch aus sich selbst, weil er in ihnen anwesend ist. Diese 400/401 entstandene Schrift beendet die Diskussion mit dem Donatismus hinsichtlich der Sakramentenlehre und führt so zum grundlegenden Abschluss der katholischen Sakramentenlehre zur Zeit Augustins. Sie korrigiert taktvoll aber deutlich den anders denkenden großen Nordafrikaner Cyprian, auf den sich der Donatismus immer wieder berief. Durch diese Korrektur wird der Donatismus zurückgewiesen und die neue, eigenständige Position Augustins zur Sakramentenlehre etabliert.
Dieser Band aus der Feder eines der international bedeutendsten Konzilsforscher der Gegenwart beleuchtet bisher weithin unbekannte Aspekte dieses eminent wichtigen theologie-historischen Feldes. Zur Frage der Gestalt gehört u.a. die nach den kulturell bedingten Verschiedenheiten, ihrem Autoritätsanspruch (Unfehlbarkeit), ihrem Verhältnis zum Papst (Primatfrage), den jeweils geltenden Geschäftsordnungen. Die Frage der Überlieferung stellt sich für die Westkirche mit ihren Konzilssammlungen (z. B. Binius und Harzhein im 17. und 18. Jh.) anders als für die Ostkirche, für die etwa die sog. Konzilssynopsen, Resümees mit breitester historischer Nachwirkung, charakteristisch sind. Zur Überlieferung der Konzilien gehört auch deren Fälschung, deren Mißbrauch und die Auseinandersetzung um ihre Auslegung – Aspekten, denen jeweils ein eigenes Kapitel gewidmet ist.