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  • Author or Editor: Hermann Josef Sieben x
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Texte zum Glaubensbekenntnis
Augustinus – der bedeutendste Kirchenlehrer des christlichen Altertums und einer der tiefsten Denker der Theologiegeschichte. Sein fast unüberschaubares Werk kennt mehr als 100 Titel. Die hier vorgelegte Auslese macht mit den zentralen Positionen Augustins zu den jeweiligen Stichworten des Apostolischen Glaubensbekenntnisses bekannt. Es handelt sich sowohl um Auszüge aus Predigten, die der Kirchenvater zu diesem Grundtext des abendländischen Christentums gehalten hat, als auch um einschlägige Passagen aus seinem übrigen Werk. Ein Stichwort wie 'Kirche' wird zum Beispiel durch über 50 aus verschiedenen Schriften stammende Texte beleuchtet. Damit stellt die Textsammlung ein Kompendium der Theologie Augustinus’ dar. Viele der vorgelegten Texte werden hier zum ersten Mal ins Deutsche übertragen. Auslegungen zum Apostolischen Glaubensbekenntnis schießen seit einigen Jahren wie Pilze aus dem Boden. In diesem Konzert bekannter und weniger bekannter Kommentatoren fehlt bisher die Stimme des größten abendländischen Theologen, des hl. Augustinus.
Zweisprachige Ausgabe
Erstmals ins Deutsche übersetzt und mit einem Kommentar versehen: Augustins Schrift De baptismo – eine der zentralen Schriften gegen die Sakramentenlehre der Donatisten. Nur persönlich integre Amtsträger können nach donatistischer Lehre Sakramente spenden. Damit wird der einzelne Christ abhängig von der nicht überprüfbaren Reinheit des Amtsträgers. Um dem einzelnen Christen ein hohes Maß an Sicherheit im Sakramentenempfang zu geben, unterscheidet Augustin zwischen Gültigkeit und Wirksamkeit der Sakramente. Sakramente wirken auch bei einem unwürdigen Amtsträger, da der eigentliche Spender des Sakramentes nicht der Bischof oder Priester ist, sondern Christus selbst. Deshalb wirken Sakramente auch aus sich selbst, weil er in ihnen anwesend ist. Diese 400/401 entstandene Schrift beendet die Diskussion mit dem Donatismus hinsichtlich der Sakramentenlehre und führt so zum grundlegenden Abschluss der katholischen Sakramentenlehre zur Zeit Augustins. Sie korrigiert taktvoll aber deutlich den anders denkenden großen Nordafrikaner Cyprian, auf den sich der Donatismus immer wieder berief. Durch diese Korrektur wird der Donatismus zurückgewiesen und die neue, eigenständige Position Augustins zur Sakramentenlehre etabliert.
Dieser Band aus der Feder eines der international bedeutendsten Konzilsforscher der Gegenwart beleuchtet bisher weithin unbekannte Aspekte dieses eminent wichtigen theologie-historischen Feldes. Zur Frage der Gestalt gehört u.a. die nach den kulturell bedingten Verschiedenheiten, ihrem Autoritätsanspruch (Unfehlbarkeit), ihrem Verhältnis zum Papst (Primatfrage), den jeweils geltenden Geschäftsordnungen. Die Frage der Überlieferung stellt sich für die Westkirche mit ihren Konzilssammlungen (z. B. Binius und Harzhein im 17. und 18. Jh.) anders als für die Ostkirche, für die etwa die sog. Konzilssynopsen, Resümees mit breitester historischer Nachwirkung, charakteristisch sind. Zur Überlieferung der Konzilien gehört auch deren Fälschung, deren Mißbrauch und die Auseinandersetzung um ihre Auslegung – Aspekten, denen jeweils ein eigenes Kapitel gewidmet ist.
Definitionen und Begriffe, Tagebücher und Augustinus-Rezeption
Im Dialog zwischen der römisch-katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen geht es u.a. auch um die Frage, was ein Ökumenisches Konzil ist.

Elemente einer Antwort liefern die historischen Quellen. Sie zeigen, wie man vor der abendländischen Kirchenspaltung das Ökumenische Konzil »definierte«, d.h. welche Eigenschaften eine Kirchenversammlung notwendig haben musste, um als Ökumenisches Konzil gelten zu können. Was verstand man unter einem Ökumenischen Konzil? Weiter: Welche Konzilien galten im Westen als ökumenisch und aufgrund welcher Kriterien? Um diese Fragen ordnet der Band noch einige weitere den Hauptgegenstand abrundende Themen an: War Gregor von Nazianz ein Gegner der Konzilsinstitution? Wie präsent ist Augustinus nicht nur auf den ökumenischen, sondern überhaupt auf den kirchlichen Konzilien?
In: Schlüssel zum Psalter