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  • Author or Editor: Hermann Schrödter x
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In: Realität im Prozess
In: Was ist Religion?
In: Das Andere des Begriffs
In: Natürlich Kultur
In: Natürlich Kultur
In: Mythos und Neomythos
In: Das Andere des Begriffs
A.N. Whiteheads Philosophie im Dialog mit den Wissenschaften
Die Realität als Prozess zu begreifen ist das Hauptanliegen der Philosophie A.N. Whiteheads. Mit Hilfe des Prozess-Begriffes vermag Whitehead naturwissenschaftlicher Erfahrung einen begründeten »Ort« in der Gesamtheit menschlicher Erfahrungsperspektiven zuzuweisen. Whitehead begann als Physiker und Mathematiker, aber seine Interessen richteten sich im Verlauf der Zeit immer stärker auf naturphilosophische und metaphysische Fragen, und in diesem Rahmen konzipierte er in Abkehr von der Substanzmetaphysik eine prozessorientierte philosophische Kosmologie, deren Anspruch es ist, der naturwissenschaftlichen Erfahrung ebenso Rechnung zu tragen wie der ästhetischen, religiösen und ethischen. Zu diesem Zweck entwickelte er einen philosophischen Ansatz, der inhaltlich von naturwissenschaftlichen Ergebnissen inspiriert ist.
Hermann Schrödters Sprachlogik und die Folgen für die Religion
»Unter Religion verstehen wir Ausdruck und Erscheinung des Bewusst-seins radikaler Endlichkeit der menschlichen Existenz und deren reale Überwindung.« (Hermann Schrödter)
So unspektakulär diese Definition zunächst wirkt, sie hat es in sich. Sie trifft alle bekannten Formen der Religion und erfüllt die Mindestbedingung einer sinnvollen Definition - sie ist negierbar. Irgendwie scheint Religion zum Wesen des Menschen zu gehören, manche sehen in ihr ein anthropologisches Proprium - aber auch Atheisten sind Menschen. Hermann Schrödters analytisches Instrumentarium hat eine beachtliche Wirkungsgeschichte, aus der die interessantesten Beispiele in diesem Band versammelt sind.
Erkundungen jenseits von "Kirche und Welt"
Das Verhältnis zwischen Kirche und säkularer Kultur steht einmal mehr in Frage. Gehören die Kunstwerke der christlichen Tradition als lebendige Quelle noch in unsere Gegenwart, oder nicht vielmehr einer Vergangenheit an, die höchstens noch von musealem Interesse ist? Ist eine intellektuelle Durchdringung des Glaubens, eine christliche, katholische/protestantische Intellektualität sinnvoll, notwendig, überhaupt möglich? Angesichts einer Gegenwart, die von einer Krise des rationalistischen Weltbildes und einer Renaissance der Religion ebenso geprägt ist wie von einem militant auftretenden neuen Atheismus, nehmen im vorliegenden Band namhafte Autoren, Wissenschaftler und Bischöfe zu dieser so prekären wie essentiellen Frage Stellung und verorten sie in den notwendigen philosophischen und bildungspolitischen Hintergründen. Autoren wie Karl Kardinal Lehmann, Franz Kamphaus, Martin Mosebach, Otto Kallscheuer und Ulrich Greiner bürgen für Qualität und Relevanz der Beiträge, die das weite und bisweilen verminte Gelände zwischen Natur und Kultur, Kirche und Welt neu vermessen.