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In: Zeitgemäße Klassiker der Pädagogik
In: Hauptwerke der Pädagogik
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Abstract

Education for Wholeness, War and Peace

›Wholeness‹ is a topic in educational theory since the Baroque age. In 19th century political concepts of ›wholeness‹ came into being. The article asks what happened to educational theories that were bound to concepts like ›volk‹, ›race‹, ›nation‹ or ›the world‹. Those theories appeared before, during and after World War I. The topics were ›war‹ and ›peace‹ and the rhetorics of wholeness were used on both sides. Because of that, educational theory should abandon the suggestive language of wholeness.

In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik
In: Gemeinschaft
Die Utopie der Gemeinschaft beruht auf authentischer Nähe und sozialer Geborgenheit. Sie ist getragen von dem Versprechen, die Zerrissenheit moderner Gesellschaften zu überwinden.
Der romantische Traum einer »wahren Gemeinschaft« nimmt im 19. Jahrhundert Gestalt an und wird bestimmend für die meisten der reformpädagogischen Strömungen: Es ist die ursprüngliche und unmittelbare Gemeinschaft, die durch Authentizität und Harmonie gekennzeichnet ist und eine ganzheitliche Entwicklung von Kindern garantieren soll. Diese Vorstellung richtet sich gegen moderne Phänomene wie Industrialisierung, Vereinzelung oder gegen die unmenschlichen Folgen des Rationalismus, deren Übermacht jede Gemeinsamkeit und Menschlichkeit zerstöre. Und auch heute – angesichts verschärfter Optimierungs- und Selektionsforderungen – scheint dieser letztlich gegen die Moderne gerichtete Traum einer harmonischen Gemeinschaft seine Faszinationskraft nicht verloren zu haben. Das ist nach den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts, in dem der Gemeinschaftsbegriff zur Legitimation totalitärer Herrschaftsordnungen diente, zumindest erklärungsbedürftig.
Leben - Werk - Wirken
Zielsetzung des Buches ist es, Klassiker der Pädagogik nicht nur historisch zu betrachten, sondern sie für den gegenwärtigen Diskurs fruchtbar zu machen und ihre Relevanz für die Gegenwart aufzuzeigen.
Dieser zeitgemäße Umgang ist im Vergleich zu bestehenden Klassikerreihen innovativ und neu. Jeweils in einem ersten deskriptiven Teil wird in das Leben, Werk und Denken des Klassikers eingeführt werden. Der zweite beschreibt seine Relevanz für die Gegenwart und Zukunft. Neben Quellenauszügen wird auch auf aktuelle Literatur zu den aufgeworfenen Problemstellungen hingewiesen.
Folgende Klassiker werden behandelt: Comenius, Rousseau, Kant, Basedow, Niemeyer, Pestalozzi, Schleiermacher, Herbart, Humboldt, Nietzsche, Dewey, Montessori, Kerschensteiner, Buber, Bollnow, Roth, Gagné, Klafki, von Hentig.