Eine Herausforderung für die christliche Theologie. 2. Auflage
AutorIn: Josef Wohlmuth
Ein narrativ-theologisches Reisebuch
AutorIn: Josef Wohlmuth
Das Heilige Land – zwischen biblischen Orten und Zeiten und der prekären politischen Situation unserer Tage. Josef Wohlmuth nimmt uns mit auf eine Reise an die heiligen Orte biblischer Offenbarung, in deren Umkreis er selbst gelebt und reiche Erfahrung gesammelt hat. Damit wird ein theologisches Reisebuch vorgelegt, dessen narrativer Charakter die Möglichkeit bietet, Theologie und Spiritualität, Jüdisches, Christliches und Muslimisches, Poetisches und Politisches miteinander in Verbindung zu setzen. Das Einzigartige nicht nur dieser Region, sondern auch dieses Buches lässt so etwas wie eine 'experimentelle' Theologie entstehen, bei der die spätmittelalterliche Umschreibung von Mystik Pate steht, die sich als 'Gotteserkenntnis aus Erfahrung' verstand. So wird diese Reise ins Heilige Land auch zu einer Reise in den eigenen Glauben, der an den biblischen Stätten seine 'Erdung' erfährt. Im unsäglichen Spannungsgefüge zwischen Historie und Gegenwart sowie zwischen den drei großen religiösen Traditionen kann ein reiferer Glaube entstehen, der das Wissbare nicht ausschließt und sich doch dem unsagbaren Geheimnis öffnet. So entstehen Bausteine für eine Theologie heiliger Orte, die von Galiläa über den Sinai vor allem in das Gebiet des einstigen Judäa, nach Jerusalem und Bethlehem führen und deren Vergegenwärtigung zumal in den heiligen Zeiten der liturgischen Feier geschieht. Gedacht ist an eine Leserschaft, die sich theologisch, spirituell, und politisch mit den Orten der biblischen Offenbarung intensiver befassen möchte und dabei nicht in der Vergangenheit stehen bleibt. Ohne einen Dialog der drei monotheistischen Religionen im Heiligen Land heute und ohne einen kritischen Blick auf ihre Friedensfähigkeit erscheint dies nicht möglich. Das Buch soll Theologiestudierenden zur Vertiefung sowie Pilgern und Reisenden als Begleit- und Meditationslektüre dienen. Dabei scheut es sich nicht, die Dinge beim Namen zu nennen. Man kann das Heilige Land nicht bereisen, ohne die politische Situation zur Kenntnis zu nehmen. So kann das vorliegende Buch auch als Einladung zum Dialog zwischen Judentum, Christentum und Islam gelesen werden, der zur Befriedung der Region beiträgt.
Christliche Theologie im Gespräch mit jüdischem Denken
AutorIn: Josef Wohlmuth
Nach Im Geheimnis einander nahe (1996) und Die Tora spricht die Sprache der Menschen (2002) schließt dieser Band die Studien zum jüdisch-christlichen Verhältnis ab. Wo stehen Judentum und Christentum heute? Wo hat, so fragt Jacques Derrida, ein Sprechen seinen Ort, das sagt, 'was Gott nicht ist, und, dass er ein Nicht-Gott ist'? Die Antwort lautet, dieser Ort sei eine Schwelle. 'Eine Schwelle indes, dieses Mal, um Zugang zu finden zu dem, was nicht mehr ein Ort ist.' Das erste Kapitel lässt unter dem Stichwort 'Gastlichkeit' ein Grund-theorem der Philosophie von Emmanuel Levinas durch Jacques Derrida beleuchten. Das zweite Kapitel erinnert an Begegnungen mit zwei jüdischen Autoren, Emmanuel Levinas und Elazar Benyoëtz. Im dritten Kapitel wird dem Neuanfang der Beziehungen der katholischen Kirche zum Judentum nachgegangen. Das vierte Kapitel behandelt im Gespräch mit Hans Blumenberg und im Anschluss an Dabru emet Fragen der Christologie. Das fünfte Kapitel tritt mit dem Thema 'Bilderverbot' ins Gespräch mit Jürgen Habermas. Im sechsten Kapitel tritt Jacques Derrida mit dem Fragen nach dem Namen ins Zentrum des Gespräches. Ein weiterer Beitrag stellt den Gabendiskurs der Gegenwart vor. Das siebte Kapitel widmet sich der Theologie des Gebetes und führt mit der Frage, ob sich Juden und Christen darin treffen können, in die Nähe des Heiligtums. Das achte Kapitel behandelt zwei Grundfragen der christlichen Liturgie und ihrer jüdischen Hintergründe.
in Theologie als Zeit-Ansage
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