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Neue soziale Bewegungen in der Provinz 1970–1990
Editor: Julia Paulus
‚Verschnarchte Provinz‘ versus ‚revolutionäre Großstadt‘? Gab es die ‚68er‘, die Friedens-, Umwelt-, Frauen- oder Jugendbewegung auch außerhalb der Metropolen? Historische Studien zur Durchsetzung demokratischer Teilhabestrukturen in der Bundesrepublik unterstellen der ‚Provinz‘ oft kaum oder kein emanzipatorisches Potential. Auch Forschungen zu den Neuen sozialen Bewegungen der 1960er bis 1990er Jahre blicken nur selten über Frankfurt, Berlin oder München hinaus. Dieser Sammelband fragt daher nach der Entstehung, den Einflüssen, den Verhinderungen sowie den Erfolgen dieser Bewegungen in ländlichen Räumen.
Die Beiträge fragen kritisch, welche Bedeutung der Zuschreibung ‚Provinz‘ bislang bei der Erforschung von Bewegungskulturen in kleinstädtischen und ländlichen Gesellschaften zukam. Zum anderen wird überprüft, ob für die Handlungs- und Diskursräume in der ‚Provinz‘ von Eigenlogiken gesprochen werden kann. Und sind Angleichungsprozesse und/oder wechselseitige Einflussnahmen von Metropolen und ‚Provinz‘ auf die Entwicklung sozialer Bewegungen festzustellen?
In: ‚Bewegte Dörfer‘
In: ‚Bewegte Dörfer‘
In: ‚Bewegte Dörfer‘
In: ‚Bewegte Dörfer‘
In: ‚Bewegte Dörfer‘
In: ‚Bewegte Dörfer‘
Briefwechsel von Annette Schücking mit ihrer Familie (1941-1943)
Feldpostbriefe bieten aufschlussreiche Einblicke in den Alltag des Krieges und das subjektive Erleben. Bislang kaum erforscht wurde die Feldpost der zahlreichen weiblichen Helfer der Wehrmacht oder des Deutschen Roten Kreuzes.
Die Edition der Briefe und Tagebücher von Annette Schücking, die von 1941 bis 1943 als DRK-Schwesternhelferin in der Ukraine und im Kaukasus tätig war, sowie der brieflichen Korrespondenz ihrer Familie, die in Westfalen den Kriegsalltag an der »Heimatfront« erlebte, trägt zur Schließung dieser Forschungslücke bei. Annette Schücking berichtete nicht nur über den Alltag in den Soldatenheimen, sondern auch über ihre eigenen Erfahrungen – offen und kritisch reflektiert.