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In: Islam in der deutschen und türkischen Literatur
In: Singen als interreligiöse Begegnung
Christliche Annäherungen. 3. Auflage
Gehört der Islam zu Europa? Wie soll sich der Westen zum Islam verhalten? Nicht nur der Westen, auch die christliche Theologie tut sich schwer mit dem Islam. Sie schwankt zwischen einem rein religionskundlichen Blick von außen und einer sich rechtfertigenden Abwehrhaltung, die im Grunde nur die Überlegenheit des eigenen Glaubens beweisen will.
Beide Alternativen sind verfehlt. Christliche Theologie ist vielmehr aufgerufen, ehrlich herauszufinden, ob und unter welchen Bedingungen sie den muslimischen Glauben würdigen kann, ohne ihre eigenen Wahrheiten zu verraten. Wie und unter welchen Umständen kann beispielsweise die Rezitation des Korans auch aus christlicher Sicht als Wort Gottes verstanden werden, und können auch Christen in Muhammed einen Menschen sehen, der in den Spuren der Propheten wandelt?
Das vorliegende Buch will genau das leisten: Eine christliche Würdigung des Islams, die gerade die Verschiedenheit beider Religionen als Wert zu entdecken vermag. Es möchte so zu einer Begegnung mit dem Islam einladen, die nicht nur Verstehen, sondern Liebe will – einer Begegnung, die uns hilft, uns selbst im Anderen neu zu entdecken und tiefer zu verstehen.
Musik für Juden, Christen und Muslime
Können Juden, Christen und Muslime miteinander singen? Können sie ihre sakrale Musik miteinander teilen? Kann Musik gar zu einem Aktivposten im interreligiösen Dialog werden?
Dieses Buch stellt einen ersten Schritt dafür dar, eine »Theorie des interreligiösen Singens« zu entwickeln. Hierfür bedienten sich die Herausgeber unterschiedlicher Forschungsmethoden. Zahlreiche Gespräche mit jüdischen, christlichen und muslimischen Theolog(inn)en und Musik-Expert(inn)en sind geführt worden, in denen diese mit neuen Ideen und Gestaltungsansätzen aus der Trimum-Werkstatt des interreligiösen Musikprojekts »Trimum« konfrontiert und um Stellungnahme gebeten wurden. Hinzu kommen mehrere teils wissenschaftliche, teils essayistische Beiträge unseres Herausgeber-Trios.
Die Begegnung mit dem Islam ist in den letzten Jahren in Deutschland zu einem Phänomen geworden, das in der öffentlichen Diskussion eine bedeutende Rolle spielt und das auch in der Literatur zunehmend bedeutsamer wird.
Für das christlich-muslimische Gespräch und das Zusammenleben von Muslimen und Nichtmuslimen in Deutschland können durch die Untersuchung von Neuformatierungen muslimischen Denkens in der gegenwärtigen Literatur neue Impulse entwickelt werden. Aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive stellt sich die Frage, wie insbesondere nach dem 11. September 2001 Diskurse des Fremden und des Eigenen konstruiert werden, in denen der Islam einerseits als Bedrohung und Herausforderung begriffen wird, in dem andererseits aber die deutsche Gesellschaft ihr eigenes Verhältnis zu Religion, Säkularisierung und Modernisierung neu reflektiert.