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in Biblische Zeitschrift
Eine Archäologie der Bestimmung des Menschen bei Foucault, Nietzsche, Augustinus und Paulus
Kann das Christentum dem Menschen des dritten Jahrtausends seine Bestimmung geben? Kann die Frohe Botschaft des Neuen Testaments noch immer bekehrend wirken? Hat uns metaphysische Theologie noch etwas zu sagen? Welche Vernunft entspricht der christlichen Offenbarung? Die Arbeit untersucht das Verhältnis der Postmoderne, der nachmetaphysischen Moderne und der klassischen Metaphysik zur christlichen Offenbarung. Exemplarisch rücken dabei das Denken von Foucault, Nietzsche, Augustinus und Paulus in den Blick. Bei Foucault wird die christliche Bestimmung des Menschen gleich-gültig. Nietzsche verneint das paulinische „Wort vom Kreuz“. Augustinus bejaht die christliche Offenbarung. Paulus wird in der Darstellung schließlich als der bestimmende Grund (archä, principium) aufgewiesen, auf den alle drei Denker in je eigentümlicher Weise bezogen sind. Im beginnenden nach-postmodernen Zeitalter, nach Vergleichgültigung, Verneinung und Bejahung, kann das Gedachte des Paulus erneut als rationaler Grund für eine „Zuwendung“ zum Christentum freigelegt werden. Dabei bleiben Foucault, Nietzsche und Augustin wegweisend für eine gegenwärtige Hermeneutik des Paulus und letztlich des Neuen Testaments im Ganzen. Die theologische „Archäologie der Bestimmung des Menschen“ beabsichtigt nichts Geringeres als eine methodisch neue Grundlegung der systematischen Theologie.
Katholische Perspektiven
Die Katholische Kirche befindet sich in einem dramatischen Übergang: von einer europäischen Kirche zur Weltkirche, von einer quasi-mittelalterlichen Institution zu einem global player in postsäkularen Gesellschaften, von einem ständischen System zu einer partnerschaftlichen Gemeinschaft, ... Kräfte des Beharrens und der Veränderung ringen miteinander. Aber klar ist: „Pilgerschaft und Aufbruch vertragen sich nicht mit Sesshaftigkeit. Wir haben die Zusage, dass Gott uns hilft, dass wir uns in der Fremde nicht verlieren ...“ (Robert Zollitsch). Karlheinz Ruhstorfer eröffnet Perspektiven, wie der katholische Glaube eine neue kulturelle, intellektuelle und soziale Dynamik erhalten kann, wenn er den scheinbaren Konflikt von Zeitgeist und dem Geist Jesu überwindet. Denn der Geist Jesu befreit, erneuert und bewegt – auch da, wo wir nicht damit rechnen. Der Band stellt entscheidende Fragen: Welche Trends prägen unsere Wirklichkeit? Gibt es eine Wiederkehr der Religion? Worin bestehen die christlichen „Essentials“? Kann man den Glauben vernünftig begründen? Warum sollen wir heute von Jesus sprechen? Kann man an Gott angesichts des Leidens glauben? Was ist eine Gottesbeziehung? Wie hängen Glaube und Demokratie zusammen? Inwiefern dürfen Gläubige und Theologen in der Kirche mitreden? Gibt es ein Ende aller Dinge?
in Gotteslehre
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