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In: ›Volksgemeinschaft‹ als soziale Praxis
Volksschullehrkräfte im Dritten Reich
Author: Kathrin Stern
Erstmals wird in einer Studie die zentrale Funktion der ländlichen Volksschullehrkräfte für die nationalsozialistische Ideologisierung auf dem Land ausgeleuchtet. Denn die Lehrer und Lehrerinnen der Volksschulen spielten eine wichtige Rolle bei der Implementierung der NS-Ideologie in der Bevölkerung.
Über 90% der Kinder jedes Schuljahrganges besuchten die Volksschule. Zudem nahm das Lehrpersonal wichtige Funktionen in den Dörfern des Deutschen Reiches ein, leitete Gesangs- und Sportvereine und übernahm wichtige Aufgaben innerhalb der Kirche, später auch in der nationalsozialistischen Bewegung. Allerdings haftete den Lehrkräften aufgrund ihres massenhaften Parteieintritts nach der Machtübernahme zunächst der Ruf des Opportunismus an. Intensive Schulungsmaßnahmen sollten sie dazu befähigen, Schulkinder und Dorfbevölkerung für die nationalsozialistische Volksgemeinschaft zu erziehen.
In: Gemeinschaft als Erfahrung
In: Gemeinschaft als Erfahrung
In: Gemeinschaft als Erfahrung
In: Gemeinschaft als Erfahrung
Kulturelle Inszenierungen und soziale Praxis 1930 - 1960
Gemeinschaft ist ein Sehnsuchtsbegriff. Er diente im 20. Jahrhundert dazu, positive Vorstellungen von der Zugehörigkeit zu einem Kollektiv zu wecken und Bestrebungen zu dessen Realisierung zu begleiten.
Der Band bietet Studien junger Forscherinnen und Forscher zum Verhältnis von Gemeinschaftskonstruktionen, individuellen Erfahrungen und kulturellen Inszenierungen. Anhand konkreter Beispiele werden die aktuellen Debatten zur Wirksamkeit des »Volksgemeinschaft«-Topos aufgegriffen und kritisch reflektiert. Zudem eröffnen sich neue konzeptionelle Perspektiven auf das Verhältnis von Gemeinschaft und Gesellschaft im »Dritten Reich« und Anregungen für die Ausrichtung zukünftiger Forschungen zum Thema über 1945 hinaus.
Neue Forschungen zur NS-Gesellschaft vor Ort
Das »Dritte Reich« vor Ort betrachtet – neue Einblicke in die Gesellschaft des Nationalsozialismus Vor Ort wird Gesellschaft konkret. Der Band spürt den Regeln und Routinen des Alltags, den Formen der Vergemeinschaftung und Ausgrenzung im »Dritten Reich« nach: Wie brachte man sich in die NS-Gesellschaft ein, wie wurde man aus ihr ausgeschlossen? Welche Bedeutung hatte hierfür die Vorstellung von einer »Volksgemeinschaft«? War sie alltägliche Praxis oder allenfalls Propaganda? Neue Antworten auf diese Fragen bieten die 24 Autoren dieses Bandes, die aus geschichts-, kultur-, sozial- und erziehungswissenschaftlicher Perspektive die Gesellschaft des Nationalsozialismus erkunden. Mit Beiträgen von Lars Amenda, Frank Bajohr, Anette Blaschke, Wilfried Breyvogel, Neil Gregor, Rainer Hering, Habbo Knoch, Ernst Langthaler, Jörg W. Link, Inge Marszolek, Sylvia Necker, Armin Nolzen, Christoph Rass, Dietmar von Reeken, David Reinicke, Bianca Roitsch, Christine Schoenmakers, Lu Seegers, Kathrin Stern, Kerstin Thieler, Malte Thießen, Henry Wahlig, Michael Wildt und Gunnar Zamzow