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In: Gemeinschaft als Erfahrung
In: ›Volksgemeinschaft‹ als soziale Praxis
In: Der Ort der ›Volksgemeinschaft‹ in der deutschen Gesellschaftsgeschichte
In: Gemeinschaft als Erfahrung
In: Gemeinschaft als Erfahrung
In: Gemeinschaft als Erfahrung
Kulturelle Inszenierungen und soziale Praxis 1930 - 1960
Gemeinschaft ist ein Sehnsuchtsbegriff. Er diente im 20. Jahrhundert dazu, positive Vorstellungen von der Zugehörigkeit zu einem Kollektiv zu wecken und Bestrebungen zu dessen Realisierung zu begleiten.
Der Band bietet Studien junger Forscherinnen und Forscher zum Verhältnis von Gemeinschaftskonstruktionen, individuellen Erfahrungen und kulturellen Inszenierungen. Anhand konkreter Beispiele werden die aktuellen Debatten zur Wirksamkeit des »Volksgemeinschaft«-Topos aufgegriffen und kritisch reflektiert. Zudem eröffnen sich neue konzeptionelle Perspektiven auf das Verhältnis von Gemeinschaft und Gesellschaft im »Dritten Reich« und Anregungen für die Ausrichtung zukünftiger Forschungen zum Thema über 1945 hinaus.
Neue Forschungen zur NS-Gesellschaft vor Ort
Das »Dritte Reich« vor Ort betrachtet – neue Einblicke in die Gesellschaft des Nationalsozialismus Vor Ort wird Gesellschaft konkret. Der Band spürt den Regeln und Routinen des Alltags, den Formen der Vergemeinschaftung und Ausgrenzung im »Dritten Reich« nach: Wie brachte man sich in die NS-Gesellschaft ein, wie wurde man aus ihr ausgeschlossen? Welche Bedeutung hatte hierfür die Vorstellung von einer »Volksgemeinschaft«? War sie alltägliche Praxis oder allenfalls Propaganda? Neue Antworten auf diese Fragen bieten die 24 Autoren dieses Bandes, die aus geschichts-, kultur-, sozial- und erziehungswissenschaftlicher Perspektive die Gesellschaft des Nationalsozialismus erkunden. Mit Beiträgen von Lars Amenda, Frank Bajohr, Anette Blaschke, Wilfried Breyvogel, Neil Gregor, Rainer Hering, Habbo Knoch, Ernst Langthaler, Jörg W. Link, Inge Marszolek, Sylvia Necker, Armin Nolzen, Christoph Rass, Dietmar von Reeken, David Reinicke, Bianca Roitsch, Christine Schoenmakers, Lu Seegers, Kathrin Stern, Kerstin Thieler, Malte Thießen, Henry Wahlig, Michael Wildt und Gunnar Zamzow
Welche Bedeutung gewannen die Propaganda der »Volksgemeinschaft« und die massenhafte Bereitschaft zum Mitmachen in der NS-Diktatur für die Gesellschaftsgeschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert?
Der Band bietet eine aktuelle Bilanz der seit über zehn Jahren kontrovers geführten Debatte über die Bedeutung der »Volksgemeinschaft« als zentrales Propagandakonzept und prägende Denkfigur nationalsozialistischer Herrschaft. In rund 30 Beiträgen akzentuieren nationale und internationale Experten Sichtweisen auf dieses Untersuchungsfeld, diskutieren Praktiken des Mitmachens in der Diktatur und die Mechanismen nationalsozialistischer Herrschaftsstabilisierung. Indem das Verhalten breiter Bevölkerungsgruppen in den Blickpunkt rückt, wird die lange Zeit in der Forschung vertretene Konzentration auf eine Täter-Opfer-Perspektive überwunden und ein wichtiger Beitrag zur Gesellschafts- und Kulturgeschichte Deutschlands während der NS-Zeit geleistet.