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  • Author or Editor: Klaus Scholtissek x
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In: Armut und Armenfürsorge
Festgabe für Johannes Beutler SJ zum 70. Geburtstag
Das Johannesevangelium: in den christlichen Kirchen und ganz allgemein gilt es weithin als Zeugnis einer antijüdischen Frontstellung im frühen Christentum. Pauschal ist dort von „den Juden“ die Rede, die gar als „Teufelskinder“ bezeichnet werden, immer wieder wird von „ihrem“, dem jüdischen Gesetz gesprochen, von dem sich der göttliche Logos bzw. Jesus deutlich abhebe. Die in Folge der Shoa schmerzlich gewonnene Sensibilität für die jüdischen Wurzeln und die jüdische Gestalt des christlichen Glaubens hat zu einer weitreichenden Neubesinnung geführt und auch zu einer exegetischen Neubetrachtung des Johannesevangeliums. Die vorliegenden Studien eines internationalen und ökumenischen Kreises von Wissenschaftlern entwerfen ein differenziertes Bild von der Aufnahme, Anverwandlung und kontroversen Diskussion der grundlegenden Überzeugungen küdischer Tradition durch die johanneische Theologie.
Protestantische Perspektiven
Der Umgang mit Armut und Armenfürsorge gehört zu den zentralen Herausforderungen einer jeden Gesellschaft.
Im Vorfeld der Praxis gibt es eine ganze Reihe von offenen Fragen: Wie wird »Armut« gedeutet? Wie ist Armenfürsorge zu begründen? Wie soll Armenfürsorge praktisch gestaltet werden? In heutigen Kontroversen um Armut und Armenfürsorge scheinen dabei gelegentlich wichtige Begründungsmuster für das praktische Handeln nicht mehr bewusst zu sein.
Der Protestantismus gehört im europäischen und im nordamerikanischen Kontext zu den wesentlichen Traditionen, die solche Grundgedanken zum Umgang mit Armut und zur Begründung von Armenfürsorge ausgebildet haben. Der Band zeichnet von den biblischen Grundlagen über historische Wegmarken bis zu aktuellen Herausforderungen in sechs Beiträgen wesentliche Motive dieser protestantischen Perspektiven nach.