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In: Biblische Zeitschrift
Mysterium eucharistischer Gegenwart: Dank - Freude - Herrlichkeit
Olivier Messiaen zählt zu den bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. In seiner Musik erlangt der Kosmos des christlichen Glaubens eine einmalige Musiksprache. Als ein Höhepunkt seines Schaffens gilt sein letztes Orgelwerk, das Livre du Saint Sacrement, das als kompositorische Annäherung an das Mysterium der Eucharistie zu deuten ist. Die vorliegende Studie leistet erstmals eine ausführliche musikalische Analyse dieses Werkes und unternimmt eine theologische Interpretation, die den Einfluss der eucharistischen Hymnen des Thomas von Aquin, aber auch anderer theologischer Quellen berücksichtigt. So werden die in der Komposition zum Ausdruck kommende eucharistische Theologie und Spiritualität freigelegt und wichtige Impulse für die Eucharistietheologie benannt. Messiaen rückt die in Vergessenheit geratene doxologische, kosmische und eschatologische Dimension der Eucharistie neu ins Zentrum.
Die Entwicklung der Vertonungen des Ordinarium Missae von 1743 bis 1798
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St. Peter galt in ihrer spirituellen Bedeutung als Haupt- und Musterkirche des Christentums, heutzutage wird sie gar als bedeutendste neuzeitliche Kirche Roms angesehen. Das Domkapitel wählte für das Profiensemble der »Cappella Giulia« nur die besten Bewerber in das Amt des Kapellmeisters, sodass die Messen den neuesten musikalischen Geschmack widerspiegelten. Der Band lädt Musikwissenschaftler und andere an klassischen Klängen Interessierte dazu ein, eine neue musikalische Facette des Vatikans kennenzulernen, denn er präsentiert zum ersten Mal die faszinierende Musik, die zu den Messen in der Basilika erklungen ist, identifiziert sämtliche vertonte Messordinarien, die zwischen 1743 und 1798 entstanden sind, ordnet sie in den historischen Kontext ein und charakterisiert sie exemplarisch.
Die Parodiemesse der frühen Neuzeit: Erste umfassende Darstellung der Kompositionstechniken dieser weit verbreiteten Messenart.
Parodiemessen des 15. und 16. Jahrhunderts wurden über mehrstimmige Vorlagen (geistlich und weltlich) der Zeit geschrieben. Wie aber genau gestaltet sich die Übernahme des Vorlagenmaterials? Darauf versucht dieses Buch Antworten zu geben. Weniger die ästhetische Würdigung des Phänomens steht im Mittelpunkt, sondern vielmehr die technisch unglaublich vielfältige, akribische und spannende Arbeit mit vielen, meist auf den zweiten Blick erst sichtbaren Finessen.
Detaillierte Untersuchungen von über 60 Parodiemessen der bekanntesten Komponisten der Zeit, zeigen das breite Spektrum kompositionstechnischer Möglichkeiten der Renaissance auf.
Wer die Probleme der europäischen Einigung verstehen will, muss die Akteure und Antriebskräfte der Europa-Debatte in ihrer historischen Tiefendimension kennen. Bewährte und neue Forschungsansätze miteinander verknüpfend, beleuchtet der Band die Geschichte der europäischen Einigung seit dem Wiener Kongress von 1815 in ihren politischen, ökonomischen sowie kulturellen Ausprägungen und fragt nach dem Zusammenhang zwischen dem Internationalismus des 19. Jahrhunderts und der europäischen Integration im 20. Jahrhundert.
(1617 Januar - 1621 Januar)
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Die vorliegende Edition des italienisch-sprachigen Briefwechsels zwischen dem päpstlichen Staatssekretariat in Rom und dem Nuntius in Köln umfasst die letzten Jahre der diplomatischen Mission des Bologneser Prälaten Antonio Albergati, der seit 1610 am Rhein amtierte. Gleichzeitig wird mit diesem Band die traditionsreiche Reihe der Kölner Nuntiaturberichte abgeschlossen.
Im wöchentlichen Briefwechsel zwischen Köln und Rom wird neben den innerkirchlichen Amtsgeschäften des Nuntius in breitem Umfang die Anfangsphase des Dreißigjährigen Krieges dokumentiert. Herausragende Ereignisse sind die Neugründung der katholischen Liga unter maßgeblicher Beteiligung der päpstlichen Diplomatie, die Kaiserwahl Ferdinands II., die gleichzeitige Wahl des Pfälzer Kurfürsten Friedrichs V. zum König von Böhmen, die Schlacht am Weißen Berg bei Prag und die Besetzung der Pfalz durch spanischen Truppen unter Spinola.
Die Korrespondenz ist wie die bisherigen Bände der Editionsreihe durch eine Einleitung, deutschsprachige Regesten und durch umfangreiche Register erschlossen.
Abteilung III: 1871 - 1898. Schriften, Band 8: 1888 - 1890
Vom Dreikaiserjahr zur Entlassung: Der Ausklang der Ära Bismarck

Über 500 Dokumente erhellen den letzten Abschnitt der Kanzlerschaft Bismarcks. Die Umstellung durch die Thronbesteigung Wilhelms II., seine Politik gegen vermeintliche »Reichsfeinde« im Innern, die Kriegsgefahr und die Erweiterung des außenpolitischen Radius sind zentrale Themen. Einerseits werden Bismarcks Versuche erkennbar, im Innern und Äußern die zahlreichen politischen Fäden in der Hand zu behalten – andererseits, wie dies infolge der politischen und sozioökonomischen Wandlungsprozesse immer weniger gelingt. Die Schriften jener Jahre erscheinen so als eine Bilanz seines politischen Lebenswerks, die er schließlich gebündelt in seinem Entlassungsgesuch formuliert.
Wirkung und Wahrnehmung eines Historikers im 19. und 20. Jahrhundert
Wie groß kann der Einfluss eines Historikers des 19. auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts sein?
Bis heute gilt Heinrich von Treitschke (1834-1896) als einer der umstrittensten deutschen Historiker und Publizisten, als eine Symbolfigur für rechte politische Ideologien. Das Urteil der Forschung: Treitschke hatte eine immense Wirkung auf das politische Denken der nachfolgenden Generationen. Erstmals zeichnet Thomas Gerhards die Rezeptionsmöglichkeiten und -wege nach. Die Analyse zeigt dabei Erstaunliches: Konservative Nationalisten konnten Treitschke verachten, jüdische Exilanten wohlwollend erinnern; Nationalsozialisten missbilligten seinen »liberalistischen« Antisemitismus, Sozialisten bewunderten seine politische Kämpfernatur. Sein tatsächlicher politischer Einfluss auf die nachfolgenden Generationen muss daher neu bewertet werden.
»Preußen als Kulturstaat im 19. Jahrhundert« – mit dieser Akzentuierung werden Konstanten und Wandlungen des Preußenbilds im 19. Jahrhundert betrachtet. Untersucht wird einerseits die Konstruktion und Propagierung Preußens als kulturelle Vormacht Deutschlands aus der Sicht der Apologeten und der Kritiker. Zum anderen wird das Verhältnis von staatlicher Kulturpolitik und Zivilgesellschaft näher beleuchtet. Welche Identifikationsebenen, aber auch welches Konfliktpotential wurden durch staatliche Gesetzgebung und bürgerliche Kulturpolitik mobilisiert? Schlossen konkurrierende Konzepte von Kultur, Gesellschaft und Staat ein gemeinsames Bekenntnis zum »Kulturstaat Preußen« aus?