In: Der Wiener Frieden 1864
In: Der preußisch-österreichische Krieg 1866
In: Der preußisch-österreichische Krieg 1866
In: Der preußisch-österreichische Krieg 1866
In: Der preußisch-österreichische Krieg 1866
»Schicksalsjahr«, »Entscheidungsjahr«, »Epochenjahr«, »Ende des alten Europa« – so lauten einschlägige Urteile der Geschichtswissenschaft über die Bedeutung des preußisch-österreichischen Krieges von 1866. Ob es sich dabei um einen »Bruderkrieg« zweier deutscher Staaten, um einen »Bürgerkrieg« oder gar um einen »Religionskrieg« mit »‚schmalkaldische[r]‘ Perspektive« gehandelt hat, gilt hingegen als weniger sicher.
Die Autoren fragen nach den Ursachen, dem Ablauf wie auch den Folgen der militärischen Auseinandersetzung. Nach der Analyse der Entscheidungsprozesse bei den drei hauptbeteiligten Akteuren Preußen, Österreich und Italien im Sommer 1866 untersuchen die Autoren, wieso die europäischen Großmächte Russland, Frankreich und Großbritannien eine Politik der bewaffneten Neutralität betrieben. Sie erörtern die Charakteristika des Kriegsgeschehens auf den zentralen Schlachtfeldern von Königgrätz und Custozza. Abschließend werden die Konsequenzen des Waffenganges für Deutschland und Europa betrachtet.
Krieg und Militär zwischen staatlichem Monopol und Privatisierung
Spätestens mit dem Krieg der USA im Irak ist die bedeutende Rolle privater Sicherheitsfirmen im modernen Krieg deutlich geworden. Ist die Zeit der großen Armeen zu Ende, kehrt die der privaten 'Unternehmer des Krieges' zurück? Der Band untersucht das historische Spannungsverhältnis zwischen privaten Truppen, Söldnern, Condottieri und Kriegsherren einerseits und der Monopolisierung der bewaffneten Macht, des Krieges und der Kriegführung durch den Staat andererseits, von der Antike bis zur Gegenwart.