Gedichte. Geistliche Lyrik zum 80. Geburtstag von Papst Benedikt XVI
AutorIn: Maria Eschbach
'Man muss in seinem Innern etwas haben, das größer und schöner ist und mehr Gewicht hat, als alles, was das äußere Leben geben oder nehmen kann'. Dieser Leitsatz Maria Eschbachs beschreibt auch den Kern ihrer geistlichen Lyrik. Der siebte Band ihres lyrischen Werks hat nun einen besonderen Adressaten. Zwei der bedeutendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, Gertrud von Le Fort und Hans Urs von Balthasar, haben den Lebensweg Maria Eschbachs nachhaltig geprägt, aber ihre Dichtung wirkte auch zurück: Nicht ohne Grund sprach Balthasar anlässlich der Herausgabe früherer Gedichtbände von einer leisen unaufdringlichen Stimme als einem 'Flüsterwort, das zwischen Häuserfronten dröhnt'. Bis in die jüngste Zeit hinein, als viele ausgerechnet in Josef Kardinal Ratzinger einen konservativen Scharfmacher und Großinquisitor sahen, galt die geistliche Lyrik Maria Eschbachs als Geheimtipp, mit deren Hilfe die Dinge unmissverständlich ins rechte Licht gesetzt wurden. Nun widmet sie ihren neuen Gedichtband Papst Benedikt zum 80. Geburtstag und zeigt dadurch, wie nahe sie sich und ihre Dichtung ihm verbunden weiß.
Gedichte
AutorIn: Maria Eschbach
Ein Wort entgegenzunehmen ist mehr als Hören. Die Aufmerksamkeit der ganzen Person ist gefordert, Zuwendung zu dem, der das Wort spricht. Das Wort will nämlich nicht Schall und Rauch sein, sondern wartet auf Antwort. Die Begegnung Marias mit dem Engel ist die Ur-Szene christlichen Glaubens: Entgegennahme des Wortes Gottes, das auf die Antwort wartet: So soll es geschehen.
Das Lebenswerk von Maria Eschbach kreist um das Wort. Ihre Texte und Gedichte wollen nichts anderes sein als Antwort auf das Wort, das vom Vater kommt und in Maria Fleisch wurde, das aber auch in jedem Christenleben Gestalt werden will. Der vorliegende Band der fast erblindeten Dichterin gibt Zeugnis von der großen Tiefe der Schau und der Kraft zur Bereitschaft, das Wort entgegenzunehmen und es weiterzuschenken. So kann es seine heilende Kraft entfalten und in der großen Überflut leerer Worte zum Navigator werden, das den richtigen Weg weist und zum Ziel führt.
Glaubenswege mit Gertrud von le Fort und Hans Urs von Balthasar. Begegnungen und Briefwechsel. 2. Auflage
AutorIn: Maria Eschbach
Ausbildung – Beruf – Berufung: In drei großen autobiographischen Abschnitten geht Maria Eschbach über mehr als sieben Jahrzehnte ihren persönlichen Glaubensfragen nach, die durch die Begegnung mit Gertrud von le Fort und Hans Urs von Balthasar entscheidend geprägt wurden. Entstanden ist ein sehr eindringliches Buch, ein ungewöhnliches, geradezu spannendes Buch des 'freimütigen Bekennens', das – wie Bischof Scheele in seinem Geleitwort sagt – ein wesentliches Element des Glaubens ist. Zugleich erfährt mit diesem Buch durch die Edition bislang unveröffentlichter Briefe die Balthasarforschung (100. Geburtstag 2005) und die le-Fort-Forschung (130. Geburtstag 2006) eine wichtige Bereicherung.
in Antwort auf das Wort
in Antwort auf das Wort
in Antwort auf das Wort
in Antwort auf das Wort
in Antwort auf das Wort
in Antwort auf das Wort