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Gerechtigkeit für die Zukunft denken
HerausgeberIn: Marianne Heimbach-Steins
Wer sich heute der Gerechtigkeitsfrage stellt, ist mit den krisenhaften Entwicklungen der sozialen und ökologischen Lebensgrundlagen, der globalisierten Wirtschaft und der politischen Steuerung konfrontiert. Das Buch eröffnet neue Zugänge zur Gerechtigkeitsfrage aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen (Klimaforschung, Entwicklungspolitik, Ökonomie, Soziologie, Geschichtswissenschaften, Philosophie, Theologie). Drei Themenkreise stehen im Mittelpunkt: anthropologische und ökologische Voraussetzungen der Gerechtigkeitsfrage, ökonomische und soziale Bedingungen einer sozialethischen Kriteriologie der Gerechtigkeit und weltanschauliche und religiöse Ressourcen der Gerechtigkeitsreflexion. Dieser innovative Beitrag zur interdisziplinären Gerechtigkeitsdebatte fokussiert die Erträge in der Perspektive christlicher Sozialethik.
Migration - Zugehörigkeit - Beteiligung
Der Anspruch gesellschaftlicher Gerechtigkeit überschreitet heute die räumlichen Grenzen des Nationalstaates ebenso wie die zeitlichen Grenzen der aktuell lebenden Generationen und fordert überkommene Beteiligungsmuster heraus. Das zeigt sich besonders deutlich an den Themen Migration und Integration, Bildung und Inklusion sowie Befähigung zur Verantwortung in Generationen- und Geschlechterbeziehungen.
An diesen drei gesellschaftlichen Handlungsfeldern werden zentrale Herausforderungen sozialer Gerechtigkeit diskutiert. Im Vordergrund stehen die Ermöglichung politischer und sozialer Zugehörigkeit, die Sicherung gerechter Bildungsbeteiligung und die Entwicklung einer Sozial- und Familienpolitik, die Menschen in ihrer Fähigkeit zu verantwortlichem Entscheiden und Handeln unterstützt.
Ein Menschenrecht unter Druck
Religiös beeinflusste, häufig gewaltsame Auseinandersetzungen prägen das Bild unserer Tage - Tendenz steigend! Terrorismus, Verfolgung religiöser Minderheiten, Streitigkeiten um religiöse Symbole und kultische Praxis wie Kopftuch, Ganzkörperverschleierung, Kreuz und Moscheebau - die Aufzählung ließe sich fast beliebig fortsetzen - sind gesellschaftliche TopThemen. Dramatische Konflikte nach BlasphemieVorwürfen, bzw. der Verletzung religiöser Gefühle im Namen künstlerischer Freiheit und staatliche Anerkennung bestimmter religiöser Positionen als Religion zeigen an, wie omnipräsent das Problem in unserer Zeit ist.
Das Menschenrecht auf Religionsfreiheit wird hier im Lichte religiöser Toleranz und wechselseitigen Respekts diskutiert, wobei auch sensible Themen - wie die Mission - nicht ausgelassen werden. Es braucht ein entschiedenes Plädoyer für die Religionsfreiheit - um einer freiheitlichen Gesellschaft willen und wegen der Freiheit des Glaubens!
Wie verhalten sich religiöse Akteure selbst zur Religionsfreiheit, und was können sie selbst tun, um dieses hohe Gut zu schützen und zu stärken?
Dieses Buch ist vom Standpunkt katholischer Theologie aus geschrieben; es legt einen Akzent auf die Position der katholischen Kirche und ihre Rolle in gegenwärtigen religionspolitischen Auseinandersetzungen. An konkreten Beispielen wird diskutiert, worauf es ankommt, wenn Religionsfreiheit als Menschenrecht geachtet und geschützt werden soll.
in Ethik und Migration
in Katholische Schulen
in Religionsfreiheit
in Religionsfreiheit
in Religionsfreiheit
in Religionsfreiheit