Psychosomatische Medizin und theologische Anthropologie. 3. Auflage
AutorIn: Matthias Beck
Gen - Geist - Gehirn - Gott. 2. Auflage
AutorIn: Matthias Beck
Was ist Krebs? Warum gerade ich? Warum gerade jetzt? Was hat das zu bedeuten? Krebs als Zeiterscheinung? Häufig gestellte Fragen, immer wieder Bücher zu diesem Thema. Es scheint alles gesagt zu sein. Und doch fehlt ein Zugang, der das Phänomen Krebs bis zu den letzten Dimensionen des Seins hin durchreflektiert, die Paradigmenwechsel von Physik und Biologie aufgreift und sie mit den neuesten Erkenntnissen von Genetik und Psychoneuroimmunologie zusammendenkt. Die naturwissenschaftliche Perspektive allein genügt nicht. Wegen ihrer Komplexität sind Krebserkrankungen nur dann in ihrer ganzen Tiefe zu „verstehen“, wenn man sich ihnen mit naturwissenschaftlichem und geisteswissenschaftlichen Zugängen nähert. Das bedeutet konkret, Erkenntnisse der naturwissenschaftlichen Medizin und Psychoonkologie aufzugreifen und sie mit geisteswissenschaftlichen Aspekten von Philosophie und Theologie zusammenzudenken. Matthias Beck, Arzt und Theologie, ist wie kaum ein anderer dazu berufen, sich in diesem Themenkomplex zu Wort zu melden. Sein neues Buch führt die Ansätze weiter, die in seinen vorherigen Büchern „Seele und Krankheit“ und „Hippokrates am Scheideweg“ bereits angeklungen sind. Matthias Beck lehrt am Institut für Ethik und Recht in der Medizin an der Universität Wien. Der letzte Weltkrebsbericht zeigt, dass die Zahl der Krebserkrankten weltweit wächst – von derzeit 10 Millionen auf 15 Millionen. Andererseits stoßen die Gesundheitssysteme – gerade auch in den Industriestaaten – an ihre finanziellen Grenzen. Der einzelne muss mehr Verantwortung für seine Gesundheit und Krankheitsbewältigung übernehmen. Dies kann er aber nur, wenn er versteht, wie derartige Krankheiten entstehen, was die tieferen Hintergründe sind, welche Mechanismen eine Rolle spielen und wie er an seiner Heilung mitwirken kann. Zu diesem Wissen will das vorliegende Buch beitragen. Es stellt den Mensch als ganzheitliches Wesen in den Mittelpunkt, geht von seiner Geistbegabtheit aus, die ihn befähigt, über den Sinn seines Lebens, über den Tod, über Zeit und Ewigkeit und über Schicksal und Gott nachzudenken. Nur von der Analyse des menschlichen Wesens aus kann ein Phänomen wie jenes der entarteten Zellen erfasst werden. Erst von Ganzen aus kann Messbares und Nichtmessbares, Sichtbares und Unsichtbares, Materie und Geist, Seele und Leib in ihrem Zueinander verstanden werden. Krebserkrankungen finden erst von hier aus ihre tiefste Interpretation.
Zur ethischen Problematik von Hybriden, Chimären, Parthenoten
AutorIn: Matthias Beck
Das erste Mensch-Tier-Wesen ist in England hergestellt worden. In die entkernte Eizelle einer Kuh wurde der Zellkern einer menschlichen Zelle implantiert. Das auf diese Weise nach der Dolly-Methode geklonte Wesen lebte drei Tage. Es ist ein geklonter Hybrid und enthält in jeder Zelle ein gemischtes Genom aus menschlichen und tierischen Genen. Damit ist erstmals in der Geschichte die Speziesgrenze zwischen Mensch und Tier überschritten worden. Womöglich kann man auch tierische Eizellen mit menschlichem Samen befruchten oder menschliche Eizellen mit tierischem. All dies dient der Gewinnung embryonaler Stammzellen. Neben diesen Hybriden, die in jeder Zelle ein Mischgenom tragen, gibt es auch Chimären. Dies sind Lebewesen, die Zellen eines anderen Lebewesens in sich tragen. Man kann Schafembryonen menschliche Zellen implantieren und die geborenen Schafe enthalten dann zwanzig Prozent menschliche Zellen. Womöglich können Sie auch menschliche Spermien und Eizellen produzieren. Man kann Affenembryonen menschliche Gehirnzellen implantieren. Können diese Affen dann besser denken und womöglich für militärische Zwecke eingesetzt werden? Hühnern hat man schon Zellen von Wachteln implantiert und die Hühner übernahmen die Bewegungen der Wachteln. Die Implantation von fremden Zellen funktioniert bei Embryonen besonders gut, da diese noch kein Immunsystem haben, das die Zellen abstossen könnte. Wohin wird die Entwicklung gehen? Werden Tiere bald menschliche Organe aus-tragen? Können Affen mittels Zelltransplantation von menschlichen Ge-hirn-zellen bald zu Soldaten ausgebildet werden? Wird man Menschen tierische Zellen und Tieren menschliche Zellen implantieren? Wieviel Tier verträgt der Mensch und wieviel Mensch verträgt das Tier? Das sind die Fragen der Zukunft. Wie kaum ein anderer vermag Matthias Beck als Mediziner und Theologe die ethischen Probleme eines Fachbereichs zu analysieren, der buchstäblich an Grenzen heranreicht.
Medizin zwischen naturwissenschaftlichem Materialismus und ethischer Verantwortung. 2. Auflage
AutorIn: Matthias Beck
Embryonale Stammzellen, Klonen, Präimplantationsdiagnostik, Gendiagnose, Euthanasie – das sind Stichworte einer Medizin im Umbruch, die mit ihrem Menschenbild und ihrer ethischen Fundierung in eine Sackgasse geraten ist.
Wir stehen am Beginn einer Epoche, die dabei ist, den Menschen in seinen frühesten Stadien zum Material zu machen, zum Material für Medikamente für andere Menschen. Mit der Invitro-Fertilisation hat die Herstellung von menschlichem Leben außerhalb des mütterlichen Organismus begonnen. Es ist frei verfügbar geworden. Wohin führt uns diese Entwicklung der modernen naturwissenschaftlichen Medizin?
Beck gibt Denkanstöße, wie die moderne Medizin über ihre Sicht auf die materielle (vielleicht noch psychosomatische) Verfasstheit des Menschen hinaus noch philosophisch-theologische Zugänge zum Menschen und existentiellen Fragen nach dem Dasein einbeziehen kann.
in Der Krebs und die Seele
in Der Krebs und die Seele
in Der Krebs und die Seele
in Der Krebs und die Seele
in Mensch-Tier-Wesen
in Mensch-Tier-Wesen