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In: Vom Bildungsideal zum Standortfaktor
In: Stadt-Land-Beziehungen im 20. Jahrhundert
In: Verhandelte Erinnerungen
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Der Umgang mit Ehrungen, Denkmälern und Gedenkorten nach 1945
Erinnerung, Ehrung und Politik beschreiben einen Spannungsbogen, der viele Auseinandersetzungen um Gedenkstätten, Denkmäler, Erinnerungsplätze und Namensgeber von Preisen, Gebäuden oder Straßen kennzeichnet. Diese „Erinnerungsmedien“ verweisen auf die Zeit ihrer Einrichtung und auf die Erinnerungsziele der Gruppen und Institutionen, die eine solche Gedenkstätte oder Benennung durchgesetzt haben. Zugleich markieren sie das offizielle Gedächtnis einer Stadt oder einer Organisation. Hingegen greifen Änderungen und Zusätze, die durch Umwidmungen hervorgerufen werden, in dieses offizielle Gedächtnis ein und spiegeln damit aktuelle Vergangenheitspolitik - begleitet von zum Teil vehementen Konflikten innerhalb der Stadtgesellschaft. Solche Konflikte untersuchen die Beiträge des Bandes anhand von lokalen und regionalen Vorgängen in verschiedenen Ländern und Regionen. Im Zentrum stehen zunächst Diskussionen um die Gestaltung von Denkmälern und Gedenkorten. Weiterhin werden die Auseinandersetzungen um einzelne Personen untersucht, die durch Ehrenbürgerschaften, Skulpturen, Erinnerungstafeln oder „Stolpersteine“ sowie als Namensgeber von Preisen und öffentlichen Einrichtungen geehrt wurden oder deren ursprüngliche Ehrung zu einem späteren Zeitpunkt in Frage gestellt wurde. Schließlich behandelt der Band anhand konkreter Beispiele die Konflikte um die beabsichtigten und beschlossenen Umbenennungen der jüngsten Zeit. Dabei thematisieren die Beiträge insbesondere die Rolle und den Einfluss der externen, zumeist geschichtswissenschaftlichen Beratung.
Re-Aktionen auf Flucht und Vertreibung in der Aufnahmegesellschaft der Bundesrepublik
Volume Editors: Matthias Frese and Julia Paulus
Die Beiträge untersuchen Erinnerungsgeschichten von Integrationsbemühungen und Abgrenzungsverhalten der Aufnahmegesellschaften gegenüber Flüchtlingen und Vertriebenen in der Nachkriegszeit und frühen Bundesrepublik.
Die Integrationsverläufe der ‚Neubürger‘ waren von einer Vielzahl von Faktoren abhängig: Neben der Politik der jeweiligen Besatzungsmacht und der Frage, wie die Zwangsmigranten selbst mit ihrer schwierigen Situation umgingen, hing der Erfolg vor allem von der Haltung der Einheimischen gegenüber den Neuankömmlingen ab. Dabei waren beide Gruppen bei weitem nicht homogen. Verhaltensweisen der Aufnahmegesellschaften konnten sich lokal stark voneinander unterscheiden, wodurch der Prozess des Einlebens beschleunigt, verzögert oder behindert wurde.
In: Willkommenskulturen?
In: Willkommenskulturen?