Search Results

You are looking at 1 - 9 of 9 items for

  • Author or Editor: Michael Klein x
  • Search level: All x
Clear All
In: Gesellschaftliche Relevanz von Wissenschaft und Forschung
Grundlagen – Ansätze – Praxen
Nicht für die Hochschule, sondern für das Leben lernen wir! Diese schon 2000 Jahre alte Forderung Senecas nach einer lebensweltorientierten und lernerzentrierten Didaktik greift der Ansatz des Forschenden Lernens auf.
Ausgehend von der Tatsache, dass sich Lernen nicht allein von den Dozent:innen aufschlüsseln, planen und erzeugen lässt, sondern es prinzipiell von den Lernenden selber abhängt, ob und was gelernt wird, spannt der vorliegende Sammelband einen thematischen Bogen von der theoretischen Diskussion über verschiedene Ansätze und Methoden angewandter Praxisforschung im Studium bis hin zu ganz alltäglichen Fragen aus Sicht von Dozierenden, Studierenden und auch Einrichtungen der Praxis. Die hier versammelten Beiträge zeigen in Theorie, Methode und Anwendung deutlich auf, dass eine Professionalisierung von Studierenden und damit der Aufbau eines Forschenden Habitus nur mit einer (eigen)verantwortlichen Einbindung der Studierenden gelingen kann.
Ein interdisziplinärer Diskurs
Der Club der Altstipendiaten e. V. (CdAS e.V.), die Alumnivereinigung der Hanns-Seidel-Stiftung, feiert im Juni 2012 sein 20-jähriges Bestehen. Seine Mitglieder arbeiten vielfach in herausgehobenen Positionen in Politik und Gesellschaft.
Zu diesem Anlass erscheint eine Festschrift, die die wissenschaftliche Arbeit der Mitglieder dokumentiert. Die Fachbeiträge sind ein Bild der erfolgreichen Arbeit der Stiftung und zeigen, warum qualifizierte Stipendienpro-gramme und politische Bildungsarbeit so wichtig sind. Eine reich bebilderte Chronik des Vereins rundet das Werk ab.
Zwischen gutem Willen und geltendem Recht. 2. Auflage
Deutschland erlebt eine säkulare Flüchtlingswelle. Grundfragen des Staatsrechts werden in seltener Prägnanz aktuell: Die Staatsgrenzen stehen offen und werden von zehntausenden Menschen Woche für Woche weithin unkontrolliert passiert. Die Staatsgewalt erscheint ratlos, der Rechtsstaat verzichtet auf die Durchsetzung des geltenden Rechts, Regierung und Exekutive treffen ihre Entscheidungen am demokratisch legitimierten Gesetzgeber vorbei, staatsfinanzierte Medien üben sich in Hofberichtserstattung, das Volk wird stummer Zeuge der Erosion seiner kollektiven Identität. Was folgt, ist Verunsicherung; was droht, ist wachsende Radikalisierung; was Not tut, ist das Aufzeigen Orientierung stiftender Perspektiven. Politik und Staatsrechtslehre sind aufgefordert, verfassungsrechtliche Leitlinien, Maßstäbe und Grenzen zur Bewältigung der Flüchtlingskrise zu formulieren und umzusetzen.
Im ersten Jahrzehnt des »Kalten Krieges« war die katholische Kirche in der DDR massiven religionspolitischen Anfeindungen durch das SED-Regime ausgesetzt. Die ostdeutschen Bischöfe begegneten dem systematischen »Aufbau des Sozialismus« mit dem Bemühen um kirchenpolitische Geschlossenheit sowie um Befestigung der Fundamente von Pfarrseelsorge und Caritas. Es gelang, in Erfurt eine kirchliche Hochschule als Mittelpunkt eines eigenständigen Bildungsnetzwerkes einzurichten. Die meisten katholischen Jugendlichen blieben der Jugendweihe fern.
Die internen Berichte und persönlichen Briefwechsel der Bischöfe und Kirchenführer in der DDR dokumentieren vor allem den schwierigen Weg stiller Verhandlungen und Protest-Eingaben, den die katholische Diasporakirche während der frühen, von Diktaturkrise und globalem Ost-West-Konflikt bestimmten 1950er Jahren einschlug.
Forschungsperspektiven und Ansätze zu einem internationalen Vergleich
Zwölf Jahre war Eugenio Pacelli Nuntius in Deutschland und anschließend zehn Jahre Kardinalstaatssekretär im Vatikan, bevor er am Vorabend des Zweiten Weltkrieges zum Papst Pius XII. gewählt wurde.
Seit 2006 sind die vatikanischen Akten für die Jahre von 1917 bis 1939 für die historische Forschung freigegeben. Sie erlauben einen umfassenden Blick auf diese Zeit und neue Zugänge zur Politik und Person Pacellis. Die zentrale Überlieferung der Katholischen Kirche in der weltgeschichtlichen Umbruchsphase zwischen den beiden Weltkriegen bietet nicht nur eine neue Sicht auf Deutschland. Die neuen Archivquellen ermöglichen es auch erstmals, in einem internationalen Vergleich viele entscheidende Fragen zum Verhalten von Kirche und Kurie in dieser Zeit zu beantworten.
Westliche Besatzungszonen und Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1948/49
Editor:
Die Annahme des Grundgesetzes durch den Parlamentarischen Rat am 23. Mai 1949 war die Geburtsstunde der westdeutschen Bundesrepublik Deutschland. Die deutschen Bischöfe stuften die Beratungen in Bonn als »Schicksalsstunde« ein, in der das Selbstverständnis der künftigen Demokratie und die Grundpositionen der katholischen Kirche im politischen und gesellschaftlichen Leben des neuen deutschen Staates festgelegt wurden. In vielen Eingaben und Gesprächen hoben die Bischöfe den kirchlichen Standpunkt in Fragen von Schule und Erziehung, Ehe und Familie sowie des Verhältnisses von Kirche und Staat heraus, wobei der Einfluß der katholischen Kirche keineswegs so weit reichte, wie gemeinhin angenommen wird. Der beauftragte Kirchenvertreter, der Kölner Prälat Wilhelm Böhler, machte sich aber um die grundgesetzliche Sicherung des Rechts auf Leben, die freie Religionsausübung, den Schutz von Ehe, Familie und Religionsunterricht sehr verdient. Der deutsche Episkopat sah sich auch 1948/49 mit den Folgen von Diktatur und Zweitem Weltkrieg konfrontiert. Ihren seelsorglich motivierten Einsatz für die Opfer von Flucht und Vertreibung, ihre stillen Interventionen für Kriegsgefangene und Internierte, aber auch ihren Protest gegen unrechtmäßige Entnazifizierungsverfahren verstanden die Bischöfe als Fürsprache für das ganze deutsche Volk. Mehr als 300 bislang unveröffentlichte und kritisch kommentierte Dokumente ermöglichen einen unmittelbaren Einblick in das politische wie gesellschaftliche Denken und Handeln der katholischen Kirche an der Nahtstelle zwischen alliierter Besatzung und junger Bundesrepublik.
Author:
Editor:
Der vorliegende Band über die Westzonen knüpft an die renommierte Edition der »Akten deutscher Bischöfe zur Lage der Kirche 1933-1945« an. Er setzt im April 1945 ein und führt die Edition über das Schwellenjahr 1945 hinaus bis Ende 1947 fort. Nach breiten und intensiven Quellenforschungen in kirchlichen und staatlichen Archiven kann der Band mit zahlreichen bislang unbekannten Dokumenten aufwarten. Für die historische Erforschung der Besatzungszeit bildet der Aktenband Ulrich Helbachs künftig eine unverzichtbare Grundlage.