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Die Osterweiterungen der EU haben die wirtschaftlichen und sozialen Unterschiede innerhalb der EU vergrößert. Umso dringlicher stellt sich das Problem der Gerechtigkeit.

Um Unterschiede anzugleichen, gibt es seit vielen Jahren die EU-Kohäsionspolitik, die wirtschaftliches Wachstum fördern und die Entwicklungsunterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten verringern soll. Wie lässt sie sich begründen? Nach welchen Kriterien muss sie gestaltet sein, um allen Ländern gerecht werden zu können? Welche Bedeutung hat sie speziell für den Arbeitsmarkt und die Angleichung sozialer Standards in Ost- und damit für Gesamteuropa?
Die Vorstellung, das Gesundheitssystem könne alles für Alle leisten, erweist sich als Illusion.

Aus diesem Grund ist eine ethische Debatte um Verteilungskriterien, Prioritäten, Rationierung und Grenzen medizinischer Leistungen unumgänglich geworden. Wie können Gerechtigkeit und Effizienz, unbedingte Menschenwürde und Rationierung zusammengedacht werden?

Die Reihe „Sozialethik konkret“ greift diese vielschichtige Problematik auf und diskutiert Fragen der Gerechtigkeit im Gesundheitswesen aus der Sicht unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen. Dabei wird der spezifische, wissenschaftliche Lösungsbeitrag der Christlichen Sozialethik zu dieser politischen und wirtschaftlichen Gestaltungsaufgabe herausgearbeitet. Mit den kontroversen Beiträgen dieses Bandes sollen eine ausgewogene Beurteilung der Gesundheitsthematik erreicht, Vorschläge zur konkreten Gestaltung von Reformprozessen und Strukturveränderungen erarbeitet und offene und weiterführende Fragestellungen identifiziert werden.
Das Internet durchdringt immer mehr wichtige gesellschaftliche Bereiche wie Wirtschaft, Politik, Medien und Kultur.
Auch private Kontakte werden vielfach online gepflegt. Das Internet mit seinen zahlreichen Diensten und seiner grenzenlosen Informationsfülle wird damit zu einem wichtigen Feld sozialethischer Reflexion und gesellschaftspolitscher Gestaltung. Zentrale Frage aus sozialethischer Sicht ist, wie Freiheit und gerechte Teilhabe im Web 2.0 verwirklicht werden können. Dabei wird der spezifische wissenschaftliche Lösungsbeitrag der christlichen Sozialethik zu dieser politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Gestaltungsaufgabe deutlich.
Trotz hoher Investitionen in Bildung, Integration und die anderen Bereiche des Sozialstaats steigt in Deutschland das Risiko, von Armut betroffen zu sein. Immer häufiger ist von einer Spaltung der Gesellschaft die Rede. Wieviel Ungleichheit verträgt eine Gesellschaft, wieviel Gleichheit ist notwendig, um den Zusammenhalt der Gesellschaft zu gewährleisten? Wie positioniert sich die Christliche Sozialethik angesichts der Armuts- und Exklusionsphänomene? Welche Lösungsstrategien bietet sie an und wie werden diese aus der Sicht anderer Wissenschaftsdisziplinen beurteilt? Die Reihe „Sozialethik konkret“ greift diese vielschichtige Problematik auf und diskutiert die Frage (sozialer) Gerechtigkeit im Zusammenhang mit Gleichheit und Ungleichheit in Deutschland aus der Sicht unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen. Dabei wird der spezifische, wissenschaftliche Lösungsbeitrag der christlichen Sozialethik zu dieser politischen und wirtschaftlichen Gestaltungsaufgabe herausgearbeitet. Im Dialog mit den anderen Wissenschaften sollen eine ausgewogene Beurteilung der Armutsthematik erreicht, Vorschläge zur konkreten Gestaltung von Reformprozessen und Strukturveränderungen erarbeitet und offene und weiterführende Fragestellungen identifiziert werden.
Fast jeder fünfte Einwohner in Deutschland hat einen Migrationshintergrund. Allein diese Tatsache verdeutlicht, dass Deutschland – gewollt oder nicht – faktisch ein Zuwanderungsland ist. Welche gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Konsequenzen ergeben sich hieraus und wie ist dies sozialethisch zu bewerten? Thematisiert werden empirische Befunde zu Art und Größe von Migrationsbewegungen nach Deutschland, der rechtliche Status unterschiedlicher Migrantengruppen und damit verbundene Erwerbs- und Integrationsmöglichkeiten, die Problematik der Migration für die Herkunftsländer sowie Ziele, Akteure und politische Handlungsfelder bei der Integration von Migranten in Deutschland. Die Reihe »Sozialethik konkret« greift diese vielschichtige Problematik auf und diskutiert Lösungsvorschläge zur Verwirklichung von mehr Gerechtigkeit bei der Migration nach Deutschland. Dabei wird der spezifische, wissenschaftliche Lösungsbeitrag der christlichen Sozialethik zu dieser gesellschaftlichen, politischen, juristischen und wirtschaftlichen Gestaltungsaufgabe herausgearbeitet. Im Dialog mit anderen Wissenschaften sollen eine ausgewogene Beurteilung der Thematik erreicht, Vorschläge zur konkreten Gestaltung von Reformprozessen und Strukturveränderungen erarbeitet und offene und weiterführende Fragestellungen identifiziert werden.
Die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland steigt stetig. Dabei ist die Frage, wie die Pflege zukünftig gesellschaftlich organisiert werden soll, keinesfalls gelöst.
Gibt es eine Antwort auf den Pflegekräftemangel und welche Arbeitsbedingungen sind zumutbar? Worauf muss eine neue Pflegereform reagieren? Wo kann die Technisierung der Pflege Probleme lösen, wo wirft sie neue ethische Fragen auf?
Der Band greift diese vielschichtige Problematik auf und diskutiert Lösungsvorschläge zur Verwirklichung von mehr Gerechtigkeit im Pflegesektor. Dabei wird der spezifische, wissenschaftliche Lösungsbeitrag der christlichen Sozialethik zu dieser politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gestaltungsaufgabe herausgearbeitet.
Im Dialog mit anderen Wissenschaften sollen eine ausgewogene Beurteilung der Thematik erreicht, Vorschläge zur Gestaltung von Reformprozessen und Strukturveränderungen erarbeitet und offene und weiterführende Fragestellungen identifiziert werden.