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In: Joseph Ratzinger
In: Dienst an der Wahrheit
In: Eine andere deutsche Geschichte 1517–2017
Jörg Spletts Philosophie für die Theologie
Jörg Splett versteht sein philosophisches Denken als Dienst an der Wahrheit, in dem er sich zugleich der Theologie verbunden weiß. Aus der Reflexion auf menschliche Grunderfahrungen und -vollzüge formuliert er die Hauptanliegen der philosophischen Gotteslehre neu. Dabei steht er nicht nur in der Schule Karl Rahners, sondern greift auch vielfältige Einflüsse von Romano Guardini bis Emmanuel Levinas auf. Sein umfangreiches Werk gilt sowohl systematischen Anliegen als auch aktuellen Herausforderungen. Die Beiträge dieses Bandes bieten eine Übersicht über seine Schriften (Hanns-Gregor Nissing) und erschließen zentrale Themen seines Werks: die Gotteserfahrung (Holger Zaborowski), die Glaubensbegründung (Thomas Schärtl), die christliche Philosophie (Peter Hofmann) und die Anthropo-Theologie (Michael Schneider). Jörg Splett selbst gibt in einem eigenen Beitrag Rechenschaft über Erbe und Anstöße seines Denkens.
Das Judentum ist als pädagogisch wirkender Kulturzusammenhang anzusehen, der global und interkulturell zu betrachten ist. In drei Etappen – von der Binnenperspektive zu transkulturellen Aneignungen – stellt der Band die Frage nach dem Zusammenhang von Bildung und Kultur neu.
Im ersten Teil werden pädagogische Strukturen des kulturell institutionalisierten Judentums aus einer Binnenperspektive historisch begründet. Dabei geraten ihre Einflüsse von Moderne und Aufklärung ebenso in den Blick wie ihre Ursprünge in der Thorah. Der zweite Teil widmet sich verschiedenen Denkansätzen von Pädagogen jüdischer Herkunft und deren zentraler Rolle für die allgemeine, über eine spezifisch jüdische Kultur hinausweisende pädagogische Kultur. Der dritte Teil schließlich folgt den transkulturellen Spuren, wobei sich eine – nur scheinbar – nicht-jüdische Moderne als vom Hebräischen Paradigma geprägt erweisen wird.
Was wäre wenn...
Die Neuzeit ohne Martin Luther Der 20jährige Krieg Die glorreiche Revolution von 1848 Deutschland ohne Hitler Die deutsche Wiedervereinigung 1953 … In diesem Buch fragen renommierte Historiker: Wären Alternativen zur deutschen Geschichte, wie wir sie kennen, möglich gewesen? Die letzten 500 Jahre stehen auf dem Prüfstand: Was war notwendig? Unvermeidlich? Alternativlos? Welche anderen Entwicklungen wären möglich gewesen? Die Autoren des Bandes machen historisches Nachdenken öffentlich. Sie regen zum eigenen Nachdenken darüber an, was wir für selbstverständlich im Lauf der Geschichte halten.
Piraterie, Korsarentum und maritime Gewalt von der Antike bis zur Neuzeit
Über Jahrtausende gehörte der Seeraub zu den prägenden Faktoren der Geschichte des Mittelmeerraums. Die Akteure wurden als Bedrohung wahrgenommen, bewirkten aber auch vielfältige Verbindungen über das Mittelmeer hinweg. Die Bekämpfung maritimer Gewalt diente antiken Imperien und mittelalterlichen Seerepubliken als Legitimationsgrundlage. Überfälle auf Küsten, Sklaverei und Freikaufgeschäfte spielten eine wichtige Rolle in den Konfrontationen zwischen islamischer und christlicher Welt. Der Band vereinigt Studien zu diesem Themenfeld erstmals in epochenübergreifender Perspektive.
Fast jeder fünfte Einwohner in Deutschland hat einen Migrationshintergrund. Allein diese Tatsache verdeutlicht, dass Deutschland – gewollt oder nicht – faktisch ein Zuwanderungsland ist. Welche gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Konsequenzen ergeben sich hieraus und wie ist dies sozialethisch zu bewerten? Thematisiert werden empirische Befunde zu Art und Größe von Migrationsbewegungen nach Deutschland, der rechtliche Status unterschiedlicher Migrantengruppen und damit verbundene Erwerbs- und Integrationsmöglichkeiten, die Problematik der Migration für die Herkunftsländer sowie Ziele, Akteure und politische Handlungsfelder bei der Integration von Migranten in Deutschland. Die Reihe »Sozialethik konkret« greift diese vielschichtige Problematik auf und diskutiert Lösungsvorschläge zur Verwirklichung von mehr Gerechtigkeit bei der Migration nach Deutschland. Dabei wird der spezifische, wissenschaftliche Lösungsbeitrag der christlichen Sozialethik zu dieser gesellschaftlichen, politischen, juristischen und wirtschaftlichen Gestaltungsaufgabe herausgearbeitet. Im Dialog mit anderen Wissenschaften sollen eine ausgewogene Beurteilung der Thematik erreicht, Vorschläge zur konkreten Gestaltung von Reformprozessen und Strukturveränderungen erarbeitet und offene und weiterführende Fragestellungen identifiziert werden.
Ein Handbuch: Von Australien bis Neuseeland, von Samoa bis Vanuatu
Klimawandel und Klimadebatte, aber auch die wachsende geostrategische Bedeutung haben die Inselwelt Ozeaniens in den Focus der internationalen Politik gerückt. Das Handbuch vermittelt grundlegende Fakten und Informationen zur Außenpolitik der ozeanischen Staatenwelt und kann als erstes deutschsprachiges Buch für sich in Anspruch nehmen, umfassend den Themenbereich zu analysieren. International re-nommierte Fachwissenschaftler behandeln, alphabetisch geordnet, sämtliche unab-hängigen Staaten (Australien bis Vanuatu) sowie alle abhängigen Gebiete (Amerika-nisch-Samoa bis Wallis und Furuna). Ergänzt werden die Län¬derbeiträge durch Bei-träge zur APEC (Asia-Pacific Economic Conference) und zum PIF (Pacific Islands Fo-rum) als prägende Regionalorganisationen. Jedem Beitrag vorangestellt sind eine Karte, relevante landesspezifische Angaben (offi-zieller Name, Hauptstadt, Fläche, Bevölkerung, Staatsform, Staatschef, Außenminister, Sprachen, Religionen, Währung, Mitgliedschaften in internationalen Organisationen) sowie historische Grunddaten. Eine Zeittafel zur Entdeckung und Geschichte Ozeaniens sowie ein Personen- und Sachregister ermöglichen einen schnellen Zugriff zu den gesuchten Informationen.
Zivilisationen und Religionen im antiken Mittelmeerraum
Der antike Mittelmeerraum war unzweifelhaft ein pluriverses Universum. Der vermeintlich einheitliche Raum wurde geprägt von unterschiedlichen Einheiten, die in intensivem Austausch miteinander standen, und so wurde das Mittelmeer zur Wiege zahlreicher Religionen. Wer »Mittelmeerraum« sagt, bringt Fernand Braudels Forschungen ins Spiel und legt eine Analogie zu seinem Grundkonzept für die antike Welt nahe. Von einer longue durée wird auch in diesem Sammelband ausgegangen, in dem die bleibende Bedeutung der antiken und vorantiken Hochkulturen für die Religionen des Mittelmeerraums dargelegt wird. Dabei wird keine umfassende Religionsgeschichte des antiken Mittelmeerraums vorgelegt, sondern entsprechend der dynamischen Komplexität des Raumes werden Akzentuierungen mediterraner Religionsgeschichte des Mittelmeerraums vorgenommen.