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In: Ethik und Migration
In: Ethik und Migration
In: Migration gerecht gestalten
In: Der Mensch im Mittelpunkt
In: Ethik und Migration
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Gesellschaftliche Herausforderungen und sozialethische Reflexion
Globale Migration verändert Gesellschaften – christliche Sozialethik leistet einen Beitrag dazu, auf veränderte Kontexte zu reagieren und kreative Lösungsansätze zu entwickeln. Phänomene weltweiter Migration konkretisieren sich in den individuellen Wanderbewegungen – aber auch in den Gesellschaften, die von Ab- oder Zuwanderung betroffen sind. Rechtliche Rahmenbedingungen und politische Konzepte von Gesellschaft geraten dadurch in Bewegung und bringen einen ethischen Reflexionsbedarf mit sich: Welcher Rahmenbedingungen bedarf es, um ein Zusammenleben verschiedener Identitäten zu ermöglichen? Welche Rolle spielen Zugehörigkeit und Citizenship im Kontext von Einwanderung? Und wie verhält sich das Recht des souveränen Staates zu Fragen globaler Gerechtigkeit? Das Buch diskutiert diese Fragen und erforscht die Bedingungen, unter denen plurale Gesellschaften im Kontext von Migration zu gestalten sind, damit Zusammenleben gelingen kann.
Die anthropologische Frage in Caritastheologie und Sozialethik
Die christliche Anthropologie ist für die Caritaswissenschaft wie für die Sozialethik grundlegend. Denn die Frage »Was ist der Mensch?« muss vor dem Diskurs über christliches Handeln in der Welt beantwortet werden.
Was bedeuten die anthropologischen Annahmen des Christentums für Sozialethik und Caritaswissenschaft? Inwieweit ist die Soziale Frage auch eine anthropologische? Und wie verhalten sich christliches Menschenbild und säkularer Humanismus zueinander? Solche grundsätzlichen Fragen werden in dem vorliegenden Band diskutiert und durch Beispiele aus Praxisfeldern von Sozialethik und Caritaswissenschaft konkretisiert. So werden etwa die Herausforderungen der christlichen Anthropologie im Spannungsfeld von Migration und Integration, im Bereich der Sozialpolitik, auf dem Gebiet der Entwicklungszusammenarbeit und im Hinblick auf die gesellschaftliche Rolle der institutionalisierten Caritas in Deutschland und den USA beleuchtet.
Fast jeder fünfte Einwohner in Deutschland hat einen Migrationshintergrund. Allein diese Tatsache verdeutlicht, dass Deutschland – gewollt oder nicht – faktisch ein Zuwanderungsland ist. Welche gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Konsequenzen ergeben sich hieraus und wie ist dies sozialethisch zu bewerten? Thematisiert werden empirische Befunde zu Art und Größe von Migrationsbewegungen nach Deutschland, der rechtliche Status unterschiedlicher Migrantengruppen und damit verbundene Erwerbs- und Integrationsmöglichkeiten, die Problematik der Migration für die Herkunftsländer sowie Ziele, Akteure und politische Handlungsfelder bei der Integration von Migranten in Deutschland. Die Reihe »Sozialethik konkret« greift diese vielschichtige Problematik auf und diskutiert Lösungsvorschläge zur Verwirklichung von mehr Gerechtigkeit bei der Migration nach Deutschland. Dabei wird der spezifische, wissenschaftliche Lösungsbeitrag der christlichen Sozialethik zu dieser gesellschaftlichen, politischen, juristischen und wirtschaftlichen Gestaltungsaufgabe herausgearbeitet. Im Dialog mit anderen Wissenschaften sollen eine ausgewogene Beurteilung der Thematik erreicht, Vorschläge zur konkreten Gestaltung von Reformprozessen und Strukturveränderungen erarbeitet und offene und weiterführende Fragestellungen identifiziert werden.