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In: Heterogenität
In: Die Sozialität der Individualisierung

Angela Janssen (2018): Verletzbare Subjekte. Grundlagentheoretische Überlegungen zur conditio humana. Opladen: Budrich UniPress. 255 Seiten.

Mit dem Topos der Verletzbarkeit verweist Angela Janssen in ihrer 2018 erschienenen Dissertation auf die Bedeutung aktueller Debatten der Philosophie und politischen Theorie für die Erziehungswissenschaft. Verletzbarkeit sei eine anthropologische Grundannahme, »eine Bedingung des Menschseins, der nicht zu entkommen ist« (S. 9f). Für die Erziehungswissenschaft bedeute dies, dass sie nicht ohne anthropologische Bestimmungen auskommen könne, sondern den Topos der Verletzbarkeit reflexiv in sich aufzunehmen habe. Gleichwohl wende sich die Fachdisziplin diesem Topos bislang kaum zu, obwohl Verletzungen zunehmend zum Gegenstand heftiger Auseinandersetzungen – auch innerhalb

In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik
In pädagogischen Diskursen erscheint »Heterogenität« derzeit als Zauberformel, die aber viele Fragen offen lässt. Der Band bemüht sich aus bildungsphilosophischer Perspektive um Klärung. Zur Unschärfe des Begriffs »Heterogenität« trägt nicht nur die Vielzahl der Kategorien bei, auf die er verweist wie Leistung, Alter, Geschlecht, Behinderung, soziale Herkunft, Ethnizität. Unklar ist auch, welche philosophischen und gesellschaftstheoretischen Konzepte ihm zugrunde liegen, in welchem Verhältnis zu anderen Termini wie Diversity, Alterität oder Pluralität der Begriff steht. Welche Prämissen und Geltungsansprüche sind mit der Rede von Heterogenität verbunden? Was hat die Bildungs- und Erziehungsphilosophie zur Klärung der Sachfragen beizutragen?
In den gegenwärtigen Schul- und Unterrichtsdiskursen nimmt Individualisierung eine ebenso zentrale wie ambivalente Rolle ein: So scheint sie die Lösung zunehmend drängender Herausforderungen wie den Umgang mit Heterogenität, die schulische Reproduktion sozialer Ungleichheit und zahlreiche Motivations- und Disziplinarschwierigkeiten zu versprechen, ohne dass allerdings die zahlreichen Analysen zu den Ambivalenzen der Individualisierung berücksichtigt würden.
Vor diesem Hintergrund fragt der Band sowohl nach der ungebrochenen Anziehungskraft der Versprechungen der Individualisierung als auch nach den in individualisierten Verhältnissen entstehenden Sozialitätsformen und sucht darin eine sozialtheoretisch justierte Perspektive auf Erziehung und Lernen zu eröffnen.