In: Vom Umgang mit den Toten
In: War and Geography
The Spatiality of Organized Mass Violence
War is always related to many different aspects, e.g. religion, technology etc. However, one of the aspects of central importance for the history of warfare is geography. The present volume will analyze this interrelationship from several different perspectives.
Geography is not only integral to the planning of tactics and strategies, but plays an important role in the outcome of war and its longterm aftermath. Furthermore, the interplay between war and geography is not purely a modern phenomenon but can be traced back through the ages of history. Geography always had the potential of providing an advantage or disadvantage.
The aim of the volume is to grant historical perspectives on that special interrelationship in different time periods and regional settings. The purpose is to provide a deeper insight and an interdisciplinary discussion, which will open new perspectives on military history in general and the history of warfare in particular.
Athenäum – einst die berühmte Zeitschrift der Brüder Schlegel – steht inhaltlich wie stilistisch für höchste Ansprüche. Insbesondere mit Friedrich Schlegels philologischen und philosophischen Arbeiten hat das Athenaeum die Romantik begründet. Im Athenäum wird Schlegels Impuls für Philologie und Kulturwissenschaften aufgenommen und für die heutige Forschung produktiv gemacht. Über Friedrich Schlegel hinaus rückt die ganze Romantik in den Blick. Die Struktur des Jahrbuchs ist interdisziplinär, sein Stil liberal und agonal.

Aus dem Inhalt:
Heinrich Bosse: Das Dispositiv der Bildung in Jena
Matthias Buschmeier: Spätromantische Interventionen. Friedrich Schlegels Kulturpolitik nach 1809
Britta Herrmann: Für eine wahrhaft deutsche Kunst und Rede. Friedrich Schlegel und Adam Müller
Günter Oesterle: Der Tanz als »untergeordnete Kunst« oder als »Zentrum« und Erneuerer aller Künste.
Héctor Canal Prado: Übersetzungen August Wilhelm Schlegels aus dem Spanischen.
Monika Tokarzewska: Friedrich von Hardenbergs ›moralische Astronomie‹
Sterben im Krieg von der Antike bis zur Gegenwart
Die Geschichte des Krieges als Geschichte des Todes zu schreiben, führt ins Zentrum einer Militärgeschichte als Geschichte organisierter Gewalt. Das gegenseitige Töten und die Toten bilden eine elementare Herausforderung kriegerischen Planens, Handelns und Denkens. Jede Gesellschaft, heroisch oder postheroisch, ist auf die Unterstützung zumindest eines Teiles ihrer Mitglieder angewiesen, um Kriege zu führen. Der Rechtfertigungsdruck, den Kriege erzeugen, nimmt durch Anzahl und Qualität der Kriegstoten zu. Diese werden heroisiert, marginalisiert, ökonomisiert, kontextualisiert oder geleugnet.