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Festschrift für Bernhard Vogel zum 75. Geburtstag
Bernhard Vogel hat wie nur wenige Politiker in seinem öffentlichen Wirken seit fast 50 Jahren auf Gestalt und Wesen unserer res publica Einfluss genommen – als Abgeordneter und prominenter Vertreter der CDU, als Kultusminister, als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Thüringen, als Repräsentant kirchlicher Organisationen und als Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die Autoren der Festschrift, Freunde, Kollegen und Wegbegleiter aus Wissenschaft, Kultur und Politik, zeichnen nicht nur Lebensweg und Wirken Bernhard Vogels nach (Peter Molt, Helmut Herles). Sie diskutieren auch die Entwicklung der Politikfelder und Problemkreise, die Schwerpunkte in dessen politischem Handeln bildeten: Politik aus christlicher Verantwortung (Otto Depenheuer, Alois Glück, Michael Krapp), Föderalismus (Hans Maier, Heinrich Oberreuter, Erwin Teufel), Kultur und Bildung (Karl Martin Graß, Hermann Ströbel, Jürgen Wilke, Hans-Joachim Veen), internationale Verständigung (Andreas Khol, Friedrich Kronenberg, Josef Thesing, Gerhard Wahlers).
Kulturelle Anstöße und interdisziplinäre Diskurse bilden eine Grundlage für Orientierung in einer unübersichtlich gewordenen Gegenwart und gestalten die religiös-kulturelle Prägung der Öffentlichkeit. Bildende Kunst, Literatur, Theater und Film formen das Bild einer Öffentlichkeit, in der sie gesellschaftliche Entwicklungen erspüren oder auf eine unerwartete Weise darstellen. Mit ihrer Sensibilität für Brüche, Verborgenes und Unausgesprochenes erkennen sie oft Veränderungen, bevor diese sich öffentlich manifestieren. Persönlichkeiten aus Kultur, Kirchen, Politik und Wissenschaften aus verschiedenen europäischen Ländern setzen sich mit dem Selbstverständnis der Gesellschaft und ihren Wertvorstellungen auseinander. Das Spannungsverhältnis von öffentlich und privat im öffentlichen Raum kennzeichnet die Beziehung zwischen Staat, Gesellschaft, Kunst und Religion.