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Das Militär und der Primat der Politik
Author: Oliver Stein
Die deutsche Heeresrüstung in der wilhelminischen Zeit wurde von einer auffallend ungleichmäßigen Entwicklung geprägt. Auf eine langanhaltende zahlenmäßige Stagnation folgte in den Jahren 1912/13 eine Phase hektischer Auf-rüstung. Die Forschung hat bislang die rüstungspolitische Zurückhaltung vorrangig mit einer systemstabilisierenden Funktion der Armee erklärt, die Aufrüstung kurz vor Ausbruch des Krieges dann mit dem Aufstieg einer radikalen Form des Militarismus. Die vorliegende Studie, die zahlreiche Facetten der Heeresrüstungspolitik untersucht, widmet sich intensiv dem innermilitärischen Rüstungsdiskurs. Hier war, so ein Befund der Arbeit, der Antagonismus von Qualität und Quantität für die Rüstungspolitik prägend. Vor allem aber rückt das Buch die Beziehung zwischen der militärischen und der politischen Führung - repräsentiert durch Kriegsminister und Reichskanzler - in den Fokus. Unter Verwendung zahlreicher Quellen weist Oliver Stein nach, dass die Heeresrüstung im Kaiserreich deutlich unter dem vom Reichskanzler verfochtenen Primat der Politik stand.
In: Das ist Militärgeschichte!
Die Osterweiterungen der EU haben die wirtschaftlichen und sozialen Unterschiede innerhalb der EU vergrößert. Umso dringlicher stellt sich das Problem der Gerechtigkeit.

Um Unterschiede anzugleichen, gibt es seit vielen Jahren die EU-Kohäsionspolitik, die wirtschaftliches Wachstum fördern und die Entwicklungsunterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten verringern soll. Wie lässt sie sich begründen? Nach welchen Kriterien muss sie gestaltet sein, um allen Ländern gerecht werden zu können? Welche Bedeutung hat sie speziell für den Arbeitsmarkt und die Angleichung sozialer Standards in Ost- und damit für Gesamteuropa?
Probleme - Projekte - Perspektiven. Festschrift für Bernhard R. Kroener zum 65. Geburtstag
Die Militärgeschichte ist in den letzten 20 Jahren zu einer impulsgebenden Disziplin der Geschichtswissenschaft geworden. Der Band gibt Einblick in die Bandbreite der aktuellen Militärgeschichtsforschung. In 24 Aufsätzen diskutieren Autorinnen und Autoren verschiedener Generationen grundlegende Probleme, stellen die Ergebnisse von Forschungsprojekten vor und zeigen Perspektiven für die künftige Arbeit auf. Bewährte politik-, organisations- und operationsgeschichtliche Zugriffe stehen so neben innovativen bildungs-, mentalitäts- und kulturgeschichtlichen wie auch wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Ansätzen. Insgesamt zeigen sie, was Militärgeschichte heute in Deutschland ist und was sie zu leisten vermag.
Blick ins Buch

Das neue umfangreiche Referenzwerk für Kirchen- und Religionsrecht berücksichtigt über das staatliche Recht und das Kirchenrecht der katholischen und der evangelischen Kirche hinaus auch zentrale Inhalte des Kirchenrechts der orthodoxen Kirchen sowie des islamischen und jüdischen Rechts.
Für Theologen und Juristen in Wissenschaft, staatlicher und kirchlicher Verwaltung sowie in der Seelsorge und der beruflichen Praxis bietet dieses unter Mitarbeit namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erstellte Lexikon verlässliche Informationen auf aktuellem Stand. Die Lemmata des dritten Bandes (L-R) behandeln spezifische Themen wie „Laie“, „Menschenrechte“, „Naturrecht“, „Ökumene“, oder „Pfarrer“, als auch einschlägige Begriffe wie„Recht“, „Religionsfreiheit“, oder „Religionsunterricht“.