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Kunst zwischen Revolution und Religion
Author: Peter Hofmann
Ein fundamentaltheologischer Ansatz
Author: Peter Hofmann
Das klassische Dilemma der Fundamentaltheologie: Entweder setzt sie mit einer (Erst-)Philosophie ein und läuft Gefahr, den kirchlichen Rahmen in einen vorgefertigten Begriffsrahmen zu pressen. Oder sie gründet sich auf ein Fundament, das sie nicht weiter in Frage stellen will. Hier Rationalismus, dort Fundamentalismus. Zwischen diesen beiden Unmöglichkeiten muß eine verantwortliche Fundamentaltheologie ihren Weg suchen. Ein solcher Weg – diese These vertritt das vorliegende Buch – ist möglich, wenn die Schrift nicht isoliert gesehen wird, sondern zusammen mit der Tradition, in der sie überliefert, dem Lehramt, in dem sie ausgelegt, und der Liturgie, in der sie gehört und beantwortet wird. Dabei wird die Grundposition der kanonischen Exegese aufgenommen und systematisch-theologisch weitergeführt. Die Bibel selbst bildet – im Kontext mit Tradition, Lehramt und Liturgie – die Erste Theologie. Diese Theologie ist vielfältig und entzieht sich grundsätzlich jeder systematischen Vereinheitlichung. Sieben thematische Kapitel (zu Rationalität und Geschichte, Gotteserkenntnis, Trinität, Jesus Christus und Israel, Theodizee und Erlösung, Theologie der Religionen, Eschatologie) diskutieren grundlegende theologische Fragen. Die Antwortversuche stellen einen neuen fundamentaltheologischen Ansatz zur Diskussion. Die theologische Erkenntnislehre gründet in einer neu erschlossenen Ersten Theologie der Bibel. Von ihr her wird die Einheit der Traktate („Gott“, „Jesus Christus“, „Kirche“) aufgezeigt.
Ein theologisches Profil
Editor: Peter Hofmann
Ratzinger und kein Ende? Ein weiteres Buch über seine Theologie und darüber, wie sie in lehramtlichen Äußerungen mitklingt, mag zwar auf den Wellen des Trends mitsurfen. Fachlich sind allerdings gute Gründe zu nennen, warum dieses Buch sinnvoll ist und seine Lektüre lohnend sein dürfte. In seinem gesamten Denken geht Ratzinger – autoritativ (keineswegs autoritär) – nicht von der Plausibilität des fragenden Subjekts aus, das als potentieller 'Hörer des Wortes' nach seiner Möglichkeit und wirklichen Gegebenheit fragt, auch wenn er seine Erkenntnisse immer im Blick auf den fragenden Menschen 'plausibilisiert'. Vielmehr entwickelt sich unter seinem systemischen Zugriff der geradezu objektive Zusammenhang der Glaubensaussagen: Ein Satz verweist auf den anderen und kann ohne diesen nicht wirklich verstanden werden. Alle dogmatischen Grundsätze stehen gleichnah zur Mitte des Ganzen, auch wenn sie unterschiedliche 'Dichte' und unterschiedliches Gewicht in der Hierarchie der Wahrheiten haben. Der als Ganzes erfasste Glaube entfaltet seine eigene ratio. Der Versuch, eine solche Vernunft gewissermaßen 'von außen' heranzuführen, hat sein korrelatives und gegebenenfalls korrektives Recht; aber von sich her kann keine menschliche Vernunft erfassen, was der Glaube weiß. Was Vernunft in theologischem Verständnis ist, wird nicht in einem autonomen Vernunftdiskurs (etwa in einem erstphilosophischen Ansatz) erhoben, sondern aus der organisierenden Mitte von Kerygma und Dogma, Glaubensbekenntnis und Theologie entfaltet.
Einführung in sein theologisches Denken
Author: Peter Hofmann
Wer Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. ist und was er theologisch vertritt, meinen viele zu wissen. Oft überlagern Klischees die Kenntnis von Texten und Kontexten. Wie komplex seine Positionen tatsächlich sind, wie sie sich im theologischen Diskurs entfalten und doch eine 'systematische' Einheit darstellen, ist aber noch zu entdecken. Diese Monographie will eine grundlegende Hilfe dazu geben, den 'Mozart der Theologie' im Zusammenhang zu lesen und zu verstehen. Ist die theologische Leitlinie Ratzingers konstant geblieben oder hat sie sich mit verändert mit den unterschiedlichen Rollen, die er als Professor, Bischof, Kardinal, Präfekt der Glaubenskongregation wahrgenommen hat und nun als Papst wahrnimmt? Diese grundlegende und umfassende Einführung folgt den leitenden Begriffen Ratzingers (Tradition, Amt, Liturgie und Schrift). Sie geht aber zugleich den Stationen dieses außergewöhnlichen kirchlichen Lebens nach. Sein Denken rührt seit nunmehr fast sechzig Jahren an fast jede theologische Fachdiskussion, ob es nun um die Fragen des Ansatzes und der verhandelten Sachen oder um die jeweiligen Gesprächspartner geht. Die Texte Ratzingers/Benedikts lassen sich nur in diesen Kontexten erschließen und angemessen verstehen. Sein theologisches Lebenswerk ist in seinem vollen Ausmaß noch kaum bekannt und zudem nicht abgeschlossen. Es repräsentiert einerseits ein markantes Stück Theologiegeschichte, bietet aber andererseits auch einen aktuellen und brisanten Beitrag zur gegenwärtigen Theologie. Dies gilt für den Theologen Ratzinger, dessen mehrteiliges Buch 'Jesus von Nazareth' als eine Summe seiner Theologie noch im Erscheinen ist und offenbar einen Nerv des Diskurses trifft. Dies gilt noch mehr für den Papst Benedikt: Was ist von ihm als oberster Lehrer der katholischen Kirche zu erwarten, was hat er bis jetzt wirklich gesagt? Wenn sie in ihren Zusammenhängen verstanden wird, kann eine sachliche Auseinandersetzung auf die üblichen Klischees verzichten. Stattdessen ist ein Theologe von außergewöhnlichem Format zu entdecken, der innerhalb und außerhalb der Kirche, für Theologen und Nicht-Theologen ein gewichtiges Wort zu sagen hat. Zu einer solchen Entdeckung und zu einem solchen Gespräch will dieses Buch einen Beitrag leisten.
In: Wozu Fundamentaltheologie?
In: Dienst an der Wahrheit
In: Benedikt XVI.
In: Benedikt XVI.
In: Benedikt XVI.
In: Benedikt XVI.